blick.de - News, Events und Lifestyle
Videos Spiele
    Region
    • Chemnitz
    • Erzgebirge
    • Mittelsachsen
    • Vogtland
    • Zwickau
    • Dresden
    • Leipzig
    • Sachsen
    • Bilder
  • Deutschland & Welt
  • Videos
  • Good News
  • Blaulicht
  • Sport
    • Allgemein
    • Motorsport
    • Niners Chemnitz
      Niners Chemnitz
    • Chemnitzer FC
      Chemnitzer FC
    • FC Erzgebirge Aue
      FC Erzgebirge Aue
    • FSV Zwickau
      FSV Zwickau
    • Eispiraten Crimmitschau
      Eispiraten Crimmitschau
    • EHV Aue
      EHV Aue
    • VFC Plauen
      VFC Plauen
    • BSV Sachsen Zwickau
      BSV Sachsen Zwickau
    Community
    • Weinfest Chemnitz
      Neu
    • Tipp der Woche
    • Leserreporter
    • Mein Verein
    • Haustierliebe
    • Tattoo-Model
    • Capyversum
    • Einblick der Redakteure
    • Partypixx
    • Quizze & Spiele
    Unterhaltung
    • Promi-News
    • Event-Tipps
    • Veranstaltungskalender
    • Kino & TV
    • Horoskop
    • Gaming-News
    Verbrauchertipps
    • Ausbildung & Karriere
    • Ernährung
    • Auto & Verkehr
    • Reisen
    • Gesundheit
    • Wohnen & Garten
    • Familie
    • Digitales & Technik
    • Wirtschaft
    • Blitzer
    • Benzinpreise
  • Gewinnspiele
  • Service
    • E-Paper
    • Prospekte
    • Amtsblätter
    • Kleinanzeigen
    • Werben mit BLICK.de
    • Ansprechpartner
    • BLICK nicht erhalten?
    • Magazine
    • Stellenausschreibungen
  • Erfahrungen
    Anzeige
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
  1. Verbrauchertipps
  2. Gesundheit & Sport in Chemnitz & Umgebung
  3. Corona bei Kindern: Das müssen Eltern wissen

Corona bei Kindern: Das müssen Eltern wissen

Corona verläuft bei Kindern in der Regel sehr mild. Doch die Kleinen können sich gerade in der Kita oder Schule natürlich trotzdem anstecken. Was Eltern wissen sollten.

Von dpa
15.07.2025, 14:27 Uhr
Auf Facebook teilen Inhalt teilen Auf WhatsApp teilen
BLICK.de bei Google bevorzugen
  • 1/5
    Corona bei Kindern: Das müssen Eltern wissen - Bei Kindern verläuft eine Corona-Erkrankung meist ohne Komplikationen.
    Bei Kindern verläuft eine Corona-Erkrankung meist ohne Komplikationen. Bild: Annette Riedl/dpa
  • 2/5
    Corona bei Kindern: Das müssen Eltern wissen - Lockdowns und soziale Isolation wirken sich negativ auf die mentale Gesundheit von Kindern aus.
    Lockdowns und soziale Isolation wirken sich negativ auf die mentale Gesundheit von Kindern aus. Bild: Christin Klose/dpa-tmn
  • 3/5
    Corona bei Kindern: Das müssen Eltern wissen - Besonders Neugeborene und Säuglinge benötigen bei fieberhaften Krankheiten besondere Aufmerksamkeit.
    Besonders Neugeborene und Säuglinge benötigen bei fieberhaften Krankheiten besondere Aufmerksamkeit. Bild: Christin Klose/dpa-tmn
  • 4/5
    Corona bei Kindern: Das müssen Eltern wissen - Der Lolli-Test ist für Kinder besser geeignet als tiefe Abstriche im Rachen oder in der Nase.
    Der Lolli-Test ist für Kinder besser geeignet als tiefe Abstriche im Rachen oder in der Nase. Bild: Christin Klose/dpa-tmn
  • 5/5
    Corona bei Kindern: Das müssen Eltern wissen - Kinder mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf sollten sich gegen Corona impfen lassen.
    Kinder mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf sollten sich gegen Corona impfen lassen. Bild: Christin Klose/dpa-tmn
Göttingen

Kinder und Jugendliche stecken eine Corona-Infektion in der Regel gut weg. Dennoch ist Covid-19 für die Kleinen nicht ganz ungefährlich.

Dieser Ratgeber bringt Eltern auf den aktuellen Stand.

Wie äußert sich Corona bei Kindern?

Eine Corona-Erkrankung verläuft bei Kindern in aller Regel sehr mild.

Der wichtigste Unterschied im Vergleich zu Erwachsenen: "Selbst in den Risikogruppen verläuft die Erkrankung meist ohne Komplikationen", sagt die Kinder- und Jugendärztin Tanja Brunnert aus Göttingen. Kinder neigten nicht zu einem schweren Verlauf.

Steckt sich ein Kind an, zeigt es häufig Erkältungssymptome: "Die Corona-Infektion äußert sich mit den typischen Symptomen eines Luftwegsinfektes, wenn sie denn überhaupt symptomatisch verläuft", sagt Brunnert. Heißt: Oft fällt die Infektion gar nicht auf.

Bagatellisieren sollte man die Erkrankung aber nicht. Ähnlich wie bei Grippe gebe es eine Reihe von infizierten Kindern und Jugendlichen, die mit hohem Fieber und Abgeschlagenheit kämpften.

Der weitaus häufigste Verlauf bei Kindern und Jugendlichen sei selbstlimitierend, so Brunnert. Das bedeutet: Das Kind bekommt die Ansteckung in der Regel aus eigener Kraft in den Griff. "Eine spezifische Therapie ist nahezu nie erforderlich."

Tanja Brunnert ist auch stellvertretende Bundespressesprecherin des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte in Köln.

Welche Kinder sind für Corona besonders anfällig?

"Bezogen auf das Alter richten wir unsere Aufmerksamkeit insbesondere auf erkrankte Säuglinge und Neugeborene infizierter Mütter", berichtet Brunnert. "Sie sind aufgrund ihres Alters immer bei fieberhaften Erkrankungen in unserem besonderen Fokus."

Auch bestimmte Vorerkrankungen erhöhen das Risiko für einen schweren Verlauf. Hier seien es insbesondere neurologische und neuromuskuläre Erkrankungen, die ein Risiko für einen potenziell komplizierten Verlauf darstellten, so die Expertin.

Auch Übergewicht (Adipositas) gilt als Risikofaktor für Corona.

  • Corona bei Kindern: Das müssen Eltern wissen - Besonders Neugeborene und Säuglinge benötigen bei fieberhaften Krankheiten besondere Aufmerksamkeit.
    Besonders Neugeborene und Säuglinge benötigen bei fieberhaften Krankheiten besondere Aufmerksamkeit. Bild: Christin Klose/dpa-tmn

Welche Folgen kann Corona bei Kindern haben?

Auch wenn die meisten Infektionen mild oder symptomlos verlaufen - ganz ungefährlich ist Corona für Kinder nicht.

Im schlimmsten Fall führt eine Infektion zu Long Covid.

Beobachtungen sprechen aber dafür, dass Kinder nicht so gefährdet sind wie Erwachsene: "Im ambulanten Bereich können wir aus den Rückmeldungen der niedergelassenen Kinder- und Jugendärztinnen sagen, dass Long Covid weiterhin eher eine untergeordnete Rolle spielt", sagt Brunnert. Das zeigten auch die neueren Studien.

Und: Long Covid verläuft bei Kindern kürzer als bei Erwachsenen, so Brunnert. Außerdem heile die Erkrankung in der Regel komplett aus. Kinder werden also nicht chronisch krank.

Die Häufigkeit von Long Covid bei Kindern könne derzeit noch nicht verlässlich erfasst werden, heißt es von der Stiko. Insgesamt scheine Long Covid für die Altersgruppe der Kinder aber eine geringere Bedeutung zu haben als für Jugendliche und Erwachsene.

Wie wird Corona bei Kindern behandelt?

In der Regel reicht es aus, wenn sich das Kind zu Hause ausruht. "Kinder und Jugendliche mit fieberhaften Infekten sollen generell zu Hause bleiben und sich auskurieren", rät Brunnert.

"Im ambulanten Bereich ist keine spezifische Therapie erforderlich", sagt die Ärztin. "Die Fiebersenkung kann mit Paracetamol oder Ibuprofen erfolgen." Negative Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf gebe es durch Einsatz dieser Medikamente nicht.

"Wenn ich abends den Eindruck habe, mein Kind hätte heute einen Kindergarten- oder Schultag gut meistern können, dann darf es morgen wieder los", sagt Brunnert. "So wie bei anderen Erkrankungen auch."

Wann muss ich mit meinem Kind zum Arzt?

Brunnert empfiehlt den Arztbesuch, wenn das Kind noch ein Säugling ist und Fieber entwickelt.

In anderen Altersgruppen ist etwa bei folgenden Symptomen ein Arztbesuch angeraten:

  • anhaltend hohes Fieber über mehrere Tage
  • angestrengter Husten mit Atemgeräuschen, die durch Abhusten nicht besser werden
  • Schmerzen im Brustkorb

Wie teste ich mein Kind auf Corona, ohne dass es unangenehm ist?

Tiefe Abstriche im Rachen sind Brunnert zufolge nicht notwendig. Ein Nasenabstrich reicht. Für Kinder gibt es auch die Möglichkeit, mittels Lolli- oder Spucktests zu untersuchen.

"Wir testen in den meisten Praxen nicht mehr regelhaft auf Corona", berichtet Brunnert. "Es hat sich in die Riege der Luftwegserreger eingereiht. Ein Kind mit einem positiven Corona-Nachweis erhält keine andere Behandlung als ein Kind ohne diesen."

  • Corona bei Kindern: Das müssen Eltern wissen - Der Lolli-Test ist für Kinder besser geeignet als tiefe Abstriche im Rachen oder in der Nase.
    Der Lolli-Test ist für Kinder besser geeignet als tiefe Abstriche im Rachen oder in der Nase. Bild: Christin Klose/dpa-tmn

Was kann ich tun, wenn mein Kind Corona hat?

Kinder- und Jugendpsychiaterin Prof. Renate Schepker rät Eltern zu den gleichen Maßnahmen wie bei jeder anderen Krankheit auch:

  • fiebersenkende Mittel geben
  • eine ruhige Atmosphäre schaffen
  • trösten, Mut machen und vermitteln, dass bald alles gut ist
  • etwas vorlesen
  • die Krankschreibung bis zum Ende ausschöpfen

"Bei den meisten Kindern ist Corona schneller vorbei als bei Erwachsenen", sagt Schepker, die auch Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) ist.

Eltern müssten davon ausgehen, sich selbst anzustecken. "Immungeschwächte Eltern sollten natürlich selbst geimpft sein, um sich bestmöglich zu schützen", sagt die Ärztin.

Sollte ich mein Kind gegen Corona impfen lassen?

Für gesunde Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) keine Covid-19-Impfung, weder eine Grundimmunisierung noch eine Auffrischungsimpfung.

Der Grund: Die Impfung soll vor allem schwere Krankheitsverläufe und Krankenhauseinweisungen verhindern. Bei Kindern und Jugendlichen verläuft die Infektion aber überwiegend mild oder asymptomatisch.

Die Experten betonen: Es bestehen weiterhin keine besonderen Sicherheitsbedenken bei der Impfung von Kindern und Jugendlichen. Das heißt, dass Eltern ihre Kinder durchaus impfen lassen können, sofern sie das nicht ohnehin schon getan haben.

Unerwünschte - wenn auch sehr seltene - Ereignisse wie eine Herzmuskelentzündung können laut Stiko aber auch in dieser Altersgruppe nicht mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden.

Empfohlen wird die Impfung für Kinder und Jugendliche ab einem Alter von sechs Monaten aus, die ein erhöhtes Risiko haben. Dazu gehören:

  • Kinder und Jugendliche mit Grunderkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Covid-19-Verläufe haben
  • Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen
  • Jugendliche mit einem erhöhten beruflichen Infektionsrisiko in der medizinischen und pflegerischen Versorgung
  • Kinder und Jugendliche, die engen Kontakt zu immungeschwächten Personen haben

Die Stiko empfiehlt diesen Personen eine jährliche Auffrischung der Impfung im Herbst.

Mit einer Ausnahme: Kinder und Jugendliche, die zur Risikogruppe gehören, können auf die Auffrischimpfung verzichten, wenn sie immungesund sind und sich schon im Laufe des Jahres mit Sars-Cov-2 infiziert haben.

Die Entscheidung über weitere Impfungen sollte mit der Ärztin oder dem Arzt unter Berücksichtigung des individuellen Risikos getroffen werden, heißt es bei der Stiko.

Außerdem gilt:

  • Kleinkinder ab 6 Monaten ohne Basisimmunität sollten die dafür fehlenden Kontakte durch die Impfung nachholen, rät die Stiko. Eine Basisimmunität besteht bei drei Kontakten mit dem Erreger. Einer dieser Kontakte sollte laut Stiko durch die Impfung erfolgen.
  • Kinder und Jugendliche ab 5 Jahre mit erhöhtem Risiko, die bislang ungeimpft sind und sich noch nicht mit Corona infiziert haben, sollten dreimal gegen Covid-19 geimpft werden, so die Stiko.
  • Corona bei Kindern: Das müssen Eltern wissen - Kinder mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf sollten sich gegen Corona impfen lassen.
    Kinder mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf sollten sich gegen Corona impfen lassen. Bild: Christin Klose/dpa-tmn
  • Stiko-Empfehlungen für Kinder und Jugendliche

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch interessant für dich

  • Deutlicher Anstieg der Fälle von West-Nil-Fieber in Italien - Eine Mücke sticht zu
    Infektionskrankheit

    Deutlicher Anstieg der Fälle von West-Nil-Fieber in Italien

  • Baden im Meer: Wie kann man sich vor Vibrionen schützen? - Eine Infektion mit Vibrionen kann vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem gefährlich sein.
    Saison hat begonnen

    Baden im Meer: Wie kann man sich vor Vibrionen schützen?

  • Michigan: Erste Tote nach Durchfallwelle - In den USA breitet sich eine durch einen Parasiten verursachte Durchfallwelle aus. (Symbolbild)
    Infektion mit Parasiten

    Michigan: Erste Tote nach Durchfallwelle

  • Risiko E-Scooter? – Jugendtrend mit Folgen - Die Zahl der E-Scooter-Unfälle ist stark gestiegen. Betroffen sind laut Fachleute vor allem Jugendliche und junge Erwachsene. (Archivbild)
    Hohe Unfallgefahr

    Risiko E-Scooter? – Jugendtrend mit Folgen

  • Ärzte ohne Grenzen fordert günstigeren HIV-Schutz - Ärzte ohne Grenzen fordert einen drastisch niedrigeren Preis für das Medikament Lenacapavir zur Vorbeugung einer HIV-Infektion. (Symbolbild)
    Welt-Aids-Konferenz

    Ärzte ohne Grenzen fordert günstigeren HIV-Schutz

  • Göttingen
  • Köln
  • Alle Themen
Newsletter abonnieren

Meistgelesen

  • 1.Leipzig

    Explosion in Sachsen: Zwei Personen schwer verletzt
  • 2.Erzgebirge

    Baustellen-Update Erzgebirge: Wichtige Straßen ab Montag gesperrt - das müssen Pendler jetzt wissen
  • 3.Erzgebirge

    Waldbühne anders erleben: Erfolgreicher Auftakt mit Queen und Depeche Mode

Prospekte & Magazine

Auch interessant


Blick
Kooperationspartner
Online Rezept Erfahrungen Wettanbieter Vergleich einfach-sparsam.de Girokonto Vergleich Tradingerfahrungen Lotto Erfahrungen Produktvergleich
Weitere Angebote
CMD - Centrale Medien Dienste Freie Presse Buchprogramm Freie Presse Mediengruppe WVD Dialog Marketing Liebe in Sachsen Mein Gedenken erzgebirge.de Freie Presse Meine Reise Mein Ticket Mein Shop Mein Job
Themen
Kulturhauptstadt 2025 MotoGP Sachsenring Weihnachten Organisationen Schlagworte Ereignisse Personen Produkte Orte
Autorenprofile Newsletter Service Archiv Kontakt Impressum Haftungsausschluss Datenschutzerklärung Datenschutzeinstellungen
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
© 2026 Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
FreiePresse Mediengruppe Logo