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Mit Kind oder Hund: So macht Laufen mehr Spaß

Zu zweit laufen motiviert. Warum also nicht mal Kind oder Hund auf die nächste Joggingrunde mitnehmen? Wie das am besten gelingt, zeigt dieser Überblick.

21.01.2026, 11:16 Uhr
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    Mit Kind oder Hund: So macht Laufen mehr Spaß - Gutes Zeichen: Der Hund läuft fröhlich voraus.
    Gutes Zeichen: Der Hund läuft fröhlich voraus. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn
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    Mit Kind oder Hund: So macht Laufen mehr Spaß - Guter Ausgleich: Im Wald oder am Wasser finden viele Läufer Ruhe.
    Guter Ausgleich: Im Wald oder am Wasser finden viele Läufer Ruhe. Foto: Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn
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    Mit Kind oder Hund: So macht Laufen mehr Spaß - Beim Wasser auch an den Hund denken - vor allem auf langen Strecken.
    Beim Wasser auch an den Hund denken - vor allem auf langen Strecken. Foto: Robert Günther/dpa-tmn
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    Mit Kind oder Hund: So macht Laufen mehr Spaß - Gemeinsam Ziele setzen: Joggen zu zweit steigert die Motivation.
    Gemeinsam Ziele setzen: Joggen zu zweit steigert die Motivation. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
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    Mit Kind oder Hund: So macht Laufen mehr Spaß - Hilft gegen den Schweinehund: Mit Freunden zum Laufen verabreden.
    Hilft gegen den Schweinehund: Mit Freunden zum Laufen verabreden. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn
Halle/Köln

Laufen ist so einfach. Und dennoch fällt es uns manchmal schwer. Kommt das eigene Kind oder der Hund mit, macht die Runde gleich viel mehr Spaß.

Zu einer schönen Routine wird das gemeinsame Jogging aber nur, wenn die Strecke zu allen Bedürfnissen passt. Mit unseren Tipps machen Sie das Laufen zum Wohlfühlsport.

Warum ist Joggen so beliebt?

"Man braucht nicht viel dazu. Ein paar Laufschuhe und los geht's", sagt Oliver Stoll, Professor für Sportpsychologie und Sportpädagogik an der Uni Halle-Wittenberg. Er ist selbst begeisterter Läufer. "Wenn man Lust hat, läuft man einfach los."

Laufen ist die ursprünglichste Form der menschlichen Bewegung. Oder wie der Langstreckenläufer Emil Zatopek es einst auf den Punkt brachte: "Der Vogel fliegt, der Fisch schwimmt, der Mensch läuft."

Welche Laufstrecken sind besonders gut geeignet?

Laufen in der Natur ist besonders wohltuend und sorgt für Abwechslung. Was Sie bei den einzelnen Laufgebieten entdecken können und beachten sollten:

  • Im Wald: "Wir wissen aus der Forschung, dass der Wald sehr beruhigend auf uns wirkt", sagt Stoll. "Die Luft ist sauerstoffgesättigt, und es ist ruhig dort." Solange Sie auf den Wegen bleiben, steht der Bewegung im Wald nichts im Wege. Wer sich auf kleinere Pfade begibt, sollte auf Wurzeln und Stolperfallen achten.
  • Am Wasser: Dieses Element hat etwas Beruhigendes. "Ein Barfußlauf am Strand am frühen Morgen fühlt sich fantastisch an - unter den Füßen und im Kopf", sagt Stoll. Da vergesse man fast, wie kräftezehrend das Laufen im Sand sei. Ein gutes Training für die Fußmuskulatur!
  • Auf der Wiese: Barfuß durchs Gras laufen - da kitzeln Blumen und Kräuter die Fußsohlen und stimulieren Haut und Nerven. Gegen einen lockeren Trab auf der grünen Wiese sei nichts einzuwenden. Größere Strecken barfuß zu laufen, erfordert jedoch Training.

"Jetzt die Barfußschuhe zu kaufen und loszulegen ist eher kontraproduktiv. Das würde die Füße überfordern", sagt Prof. Ingo Froböse, Sportwissenschaftler und Leiter des Zentrums für Gesundheit durch Sport und Bewegung der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS).

  • In den Bergen: Konditionelle und technische Vorbereitung ist in den Bergen das A und O. "Vor allem das Bergablaufen hat es in sich", sagt der ambitionierte Trail-Läufer Oliver Stoll.

Tipp: Am Anfang besser kleinere Strecken vornehmen. Für den Körper ist das Bergauf und Bergab ziemlich anstrengend.

Selbst auf den schönsten Strecken fällt das Laufen leichter, wenn man Gesellschaft hat. Dazu braucht es keinen Lauftreff. Auch Kind oder Hund können gute Begleiter sein.

  • Mit Kind oder Hund: So macht Laufen mehr Spaß - Guter Ausgleich: Im Wald oder am Wasser finden viele Läufer Ruhe.
    Guter Ausgleich: Im Wald oder am Wasser finden viele Läufer Ruhe. Foto: Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn

Was sollte ich beim Laufen mit Kindern beachten?

Joggende Mütter und Väter, die einen Kinderwagen vor sich herschieben, gehören inzwischen zum Alltagsbild. Tipps, was Sie dabei beachten sollten, gibt die Fachzeitschrift "Runner's World":

  • Größere Räder bieten bessere Laufeigenschaften.
  • Reifen mit Luft haben eine bessere Federung.
  • Die Felgenbremse am Vorderrad sollte leicht bedienbar sein.

Seltener zu sehen sind Erwachsene und Kleinkinder, die gemeinsam laufen. Warum eigentlich? "Wenn man sich früh mit seinen Kindern ausdauernd bewegt und das spielerisch macht, kann das eine ganz tolle Geschichte werden", sagt Oliver Stoll.

"Gesunde Kinder ab fünf Jahren können problemlos mit ihren Eltern joggen", sagt Jakob Maske vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Der Spaß sollte dabei immer im Vordergrund stehen.

Ganz wichtig: "Bei Kindern mit schweren chronischen Krankheiten sollte ein Arzt vorher grünes Licht geben", sagt Maske, selbst praktizierender Kinder- und Jugendarzt in Berlin.

Im Grundschulalter haben Kinder eine sensible Phase im motorischen Lernen, in der sie sich koordinative Fähigkeiten aneignen. Eltern können ihre Kinder in dieser Phase dabei unterstützen, sich gut zu fühlen und gesund zu bleiben, sagt Oliver Stoll.

Tipps für gemeinsame Laufrunden mit Kindern ab dem Grundschulalter:

  • Die richtige Geschwindigkeit finden: "Erwachsene passen ihr Tempo dem Kind an - nicht umgekehrt", sagt Maske. Dabei sollten sich alle entspannt unterhalten können.
  • Distanz wählen: Das Lebensalter des Kindes in Minuten - das nennt Maske als gute Faustregel für die Länge eines Laufs. Ist das Kind also zehn Jahre alt, kann es zehn Minuten joggen. Wenn die Kinder die Strecke schaffen und Spaß haben, können sie auch weiterlaufen.
  • Zeit einplanen: Eine halbe Stunde genügt, sie lässt sich meist gut in den Alltag integrieren. Ansonsten einfach am Wochenende laufen und dabei ausreichend Pausen einplanen.
  • Laufspiele einplanen: Während des Joggens spielerische Elemente einbauen, etwa fangen oder einen Wettlauf machen. Oder einfach mal in der Natur stehenbleiben, um den Kindern etwas zu erklären.
  • Für Abwechslung sorgen: Berge hoch, Berge runter, kleine Pfade laufen, über Stege balancieren - da haben Kinder richtig Spaß dran.

Übrigens: Leistungsbezogenes Lauftraining sollte erst im späteren Jugendalter gemacht werden. 15 oder 16 Jahre alt sollten die Jugendlichen dafür schon sein, sagt Maske.

Laufen mit Hund: Infos und Tipps

Hunde können beim Joggen treue Partner sein, wenn ihre Besitzer einige Empfehlungen beherzigen.

  • Am wichtigsten ist natürlich, dass Ihr Hund gesund ist, sagt Tiermedizinerin Sandra Giltner von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT). Auch muss er die gängigen Kommandos beherrschen und abrufbar sein.

Einen Hund, der gern jagt, sollte man etwa nicht zum Joggen mit in den Wald nehmen.

  • Außerdem darf der Hund nicht zu jung sein. Das Wachstum der Knochen muss weitgehend abgeschlossen sein, bevor man das Tier einer größeren Belastung aussetzt, so Giltner.
  • Ob der Hund sich als Laufpartner eignet, kann aber auch von der Rasse abhängen. Bei einem kurznasigen Hund wie einer Französischen Bulldogge rät die Tierärztin davon ab, ihn sportlich zu sehr zu fordern. Denn solche Hunde hätten häufig Atemprobleme.

Tipp: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Hund die richtigen Voraussetzungen mitbringt, lieber die Tierärztin oder den Tierarzt fragen.

  • Spricht aus medizinischer Sicht nichts dagegen, können Sie mit dem Lauftraining beginnen. Achten Sie dabei aber auf die Kondition des Tieres. "Ich würde zunächst schauen, wann ermüdet der Hund bei einem normalen Spaziergang", sagt Giltner.
  • Ratsam ist, langsam in das Training einzusteigen. "Auch wenn ich einen superfitten Hund habe, ist der vielleicht eher ein Kurzstreckenläufer als ein Marathonläufer", erklärt Giltner. Ein paar 100 Meter im mäßigen Tempo reichen am ersten Tag schon aus. Nach und nach können Sie das Laufpensum schließlich steigern.
  • Am sichersten ist das Laufen mit Hund, wenn Sie Brustgeschirr und Leine verwenden. Aber: "Das Geschirr und auch das Halsband müssen wirklich gut sitzen. Bei längeren Bewegungsabläufen darf nichts scheuern", mahnt die Tierärztin.

Besonders wichtig sei ein solches Geschirr, wenn der Hund Frauchen oder Herrchen beim Joggen zieht, erklärt Martin Schlockermann vom Deutschen Verband für Gebrauchshundesportvereine (DVG). Für diese Art des Hundesports gibt es einen Fachbegriff: CaniCross.

"Durch das Laufgeschirr kann der Hund den Menschen ziehen, ohne dass er sich die Luft abdrückt", sagt Schlockermann. Seine Kraft sei ideal verteilt, und die Schultern seien frei in der Bewegung.

Der Vorteil des Bauchgurts für den Menschen: Beim Laufen lassen sich die Arme frei einsetzen. Außerdem wird der Läufer nicht ins Hohlkreuz gezogen, was zu einem ungesunden Laufstil führen würde.

Wenn der Hund den Menschen beim Joggen nicht zieht, sondern neben ihm herläuft, genügt eine Leine, die Läufer locker in der Hand tragen. Der Hund sollte auch in dieser Variante ein Laufgeschirr tragen, da er nur hierdurch ideale Laufmöglichkeiten hat.

  • Mit Kind oder Hund: So macht Laufen mehr Spaß - Beim Wasser auch an den Hund denken - vor allem auf langen Strecken.
    Beim Wasser auch an den Hund denken - vor allem auf langen Strecken. Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Was muss ich beachten, wenn mich ein Hund begleitet?

Nehmen Sie Ihren Hund nur mit, wenn er in der richtigen Stimmung ist. Denn auch das Tier sollte Freude an der Sporteinheit haben. Ist Ihr Hund ein Langschläfer, brechen Sie also nicht zu früh auf. Auch am späten Abend stören Sie ihn besser nicht in seiner Ruhephase.

Hat Ihr Hund gerade seine übliche Portion gefressen, dann warten Sie etwa zwei Stunden ab, bevor Sie mit ihm Joggen gehen. "Der Hund darf auf keinen Fall mit vollem Magen laufen. Dann kommt es ganz schnell zu einer Magendrehung", warnt Giltner. Gerade bei großen Hunderassen kann die Belastung dazu führen, dass sich der Magen um die eigene Achse dreht und ein Organversagen droht.

Eine andere Option ist, dem Hund vor dem Laufen nur einen kleinen Snack zu geben und ihn erst hinterher zu füttern. Um den erhöhten Kalorienverbrauch auszugleichen, darf es dann ruhig etwas mehr sein.

Nicht vergessen: Der Hund braucht auch ausreichend Flüssigkeit - und das nicht nur hinterher. Sandra Giltner empfiehlt, immer Wasser mitzunehmen, sofern es unterwegs keine Trinkstellen gibt.

Wie häufig der Hund Wasser trinken muss, hängt von der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Streckenlänge ab, erklärt DVG-Experte Martin Schlockermann. Als Faustregel gilt, dass Sie mit Ihrem Hund nicht bei Temperaturen über 20 Grad joggen gehen sollten.

Tipp: Sie können Ihren Hund ein bis zwei Stunden vor einem anstrengenden Lauf "wässern". Das bedeutet, dass der Hund viel Wasser mit ganz wenig Futter bekommt, da die wenigsten Hunde Wasser auf Befehl trinken. Eine Laufstrecke von fünf Kilometern ist dann für Mensch und Hund ohne weiteres Trinken möglich.

Der Hund braucht während eines Laufs Wasser, wenn er hechelt und die Zunge weit heraushängt. Aber Vorsicht: Diese Signale können auch auf Erschöpfung hinweisen. Spätestens wenn der Hund den Kopf in den Nacken nimmt und stark hechelt, sollten Sie den Lauf auf jeden Fall abbrechen.

Ob Ihr Hund Spaß am Laufen hat, erkennen Sie laut Schlockermann daran, dass er immer schneller laufen möchte als Sie selbst. Dafür benötige er keine Unterstützung durch ein Spielzeug oder Leckerli.

"Ein laufbegeisterter Hund läuft sofort mit einem Menschen mit, wenn dieser joggt oder einfach mal eine kurze Strecke sprintet", so Schlockermann.

Damit sich der Hund wohl fühlt, kommt es zudem auf den richtigen Untergrund an. Besonders geeignet sind Waldboden, Gras oder festgetretene Erde. Was laut Giltner gar nicht geht, sind heißer Asphalt oder spitze Kieselsteine.

Ein weiterer Tipp der Tierärztin: Tragen Sie beim Laufen keine Kopfhörer. Sonst verpassen Sie die Gelegenheit, die Verbindung zu Ihrem Hund zu stärken.

Was gibt es beim Laufen mit Freunden zu beachten?

Gemeinsame Erlebnisse verbinden. Warum nicht mit Freunden oder dem Partner zum Joggen verabreden? Das hilft, den eigenen inneren Schweinehund zu überwinden.

Besonders ratsam ist das für Menschen, die sich nicht aufraffen können. Eine Verabredung hilft, die Vorsätze umzusetzen, sagt Stoll. Dann fällt es einem schwerer zu sagen: Ich komme nicht.

Tipp: "Beim Laufen mit Freunden sollten Sie vorher Strecke, Tempo und Dauer absprechen, um nicht verschiedene Erwartungen zu haben."

Übrigens: Haben Freunde keine Zeit oder Lust, gibt es auch Lauftreffs. Ihr großer Erfolg beruht darauf, dass man sich mit anderen trifft und unterhalten kann, so Stoll.

Oft gibt es je nach Tempo unterschiedliche Gruppen. In einer schnelleren Gruppe können Läufer sich messen, ohne an einem echten Wettkampf teilnehmen zu müssen. Und wer weiß, vielleicht entsteht daraus ja mehr: Bei Lauftreffs sind laut Stoll schon viele langjährige Freundschaften entstanden.

  • Mit Kind oder Hund: So macht Laufen mehr Spaß - Gemeinsam Ziele setzen: Joggen zu zweit steigert die Motivation.
    Gemeinsam Ziele setzen: Joggen zu zweit steigert die Motivation. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Was bringt regelmäßiges Laufen für den Kopf?

Laufen ist ein emotionaler und kognitiver Alleskönner.

"Beim langsamen Laufen können wir sehr gut nachdenken und Probleme lösen", sagt Oliver Stoll.

Beim zügigeren Laufen passiert etwas Erstaunliches: "Es gibt verschiedene Theorien dazu, warum es so ist. Fakt aber ist: Nach einem halbstündigen moderat-intensiven Lauf fühlen wir uns besser", erklärt der Professor für Sportpsychologie.

Dieses "Feeling Better" hält für knapp vier Stunden an - eine sehr positive emotionale Erfahrung. "Mit einem schnellen Lauf kann ich mich ins Hier und Jetzt beamen", sagt Stoll. Das Gehirn schaltet das Grübeln aus und konzentriert sich komplett aufs schnelle Laufen.

Wie oft sollte ich laufen?

"Je nach Lust und Laune", sagt Stoll. "Wenn es jemandem Freude macht und es einem darum geht, den Kopf freizubekommen, dann kann man durchaus jeden Tag laufen gehen." Streak-Running heißt dieser Trend. Die Idee: über einen möglichst langen Zeitraum jeden Tag laufen.

Dabei sollten Sie auf die Signale des Körpers jedoch besonders beachten. "Nicht laufen sollte man auf jeden Fall bei Infektionen und bei allen Erkältungen, die mit erhöhter Körpertemperatur einhergehen", rät Prof. Froböse von der Deutschen Sporthochschule.

Auch Schmerzen sind ein Warnsignal: "Verspüren Läufer beispielsweise Schmerzen in der Achillessehne, wie es häufiger vorkommt, oder auch in den Gelenken, dann sollten sie eine Sportpause einlegen", empfiehlt der Sportwissenschaftler.

  • Mit Kind oder Hund: So macht Laufen mehr Spaß - Hilft gegen den Schweinehund: Mit Freunden zum Laufen verabreden.
    Hilft gegen den Schweinehund: Mit Freunden zum Laufen verabreden. Foto: Tobias Hase/dpa-tmn

Wie kann ich mich zum Laufen motivieren?

Es gilt das Motto: Einfach machen! Wem das nicht hilft, für den hat Sportpsychologe Froböse noch vier Tipps:

1. Konkretes Ziel setzen: Am Ziel festhalten und sich vorstellen, wie sich das anfühlen wird, wenn Sie es erreicht haben. Die Vorstellungskraft hilft bei der Motivation.

2. Plan machen: Schreiben Sie auf, an welchen Tagen Sie laufen möchten - auf dem Papier oder in einer entsprechenden App.

3. Fortschritte beobachten: Erfolge motivieren. Entwickle ich mich weiter? Erreiche ich meine Zwischenziele? Falls nicht, sollten Sie den Plan etwas anpassen.

4. Belohnen: Wer etwas gut gemacht hat, darf sich etwas gönnen.

Was hilft gegen eine verkürzte Muskulatur?

Für Oliver Stoll eine klare Sache: Wenn man vernünftig ist, dann macht man Ausgleichssport. "Wir belasten unsere Bänder und Muskeln durchs Laufen, gegen die Verkürzung hilft vor allem: Dehngymnastik."

Ingo Froböse empfiehlt Dehngymnastik nach dem Lauf, um die Muskulatur wieder zu entspannen. Alle großen Muskelgruppen insbesondere der Beine sollten Sie dabei einbeziehen. "Dafür benötigt man in der Regel 5 bis 10 Minuten", erklärt Froböse.

Auch Yoga kann ein guter Ausgleich sein, sagt Oliver Stoll. "Und wenn man Lust hat, nebenher zu kicken oder Volleyball zu spielen, dann schadet das natürlich nicht."

  • MLU: Sportpsychologe Oliver Stoll
  • Vier Pfoten: Tipps zum Sport mit Hund
  • Runners World: Laufkinderwagen
  • Bundesamtes für Naturschutz: Laufen und Natursport

Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

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