blick.de - News, Events und Lifestyle
Videos Spiele
    Region
    • Chemnitz
    • Erzgebirge
    • Mittelsachsen
    • Vogtland
    • Zwickau
    • Dresden
    • Leipzig
    • Sachsen
    • Bilder
  • Deutschland & Welt
  • Videos
  • Good News
  • Blaulicht
  • Sport
    • Allgemein
    • Motorsport
    • Niners Chemnitz
      Niners Chemnitz
    • Chemnitzer FC
      Chemnitzer FC
    • FC Erzgebirge Aue
      FC Erzgebirge Aue
    • FSV Zwickau
      FSV Zwickau
    • Eispiraten Crimmitschau
      Eispiraten Crimmitschau
    • EHV Aue
      EHV Aue
    • VFC Plauen
      VFC Plauen
    • BSV Sachsen Zwickau
      BSV Sachsen Zwickau
    Community
    • Weinfest Chemnitz
      Neu
    • Tipp der Woche
    • Leserreporter
    • Mein Verein
    • Haustierliebe
    • Tattoo-Model
    • Capyversum
    • Einblick der Redakteure
    • Partypixx
    • Quizze & Spiele
    Unterhaltung
    • Promi-News
    • Event-Tipps
    • Veranstaltungskalender
    • Kino & TV
    • Horoskop
    • Gaming-News
    Verbrauchertipps
    • Ausbildung & Karriere
    • Ernährung
    • Auto & Verkehr
    • Reisen
    • Gesundheit
    • Wohnen & Garten
    • Familie
    • Digitales & Technik
    • Wirtschaft
    • Blitzer
    • Benzinpreise
  • Gewinnspiele
  • Service
    • E-Paper
    • Prospekte
    • Amtsblätter
    • Kleinanzeigen
    • Werben mit BLICK.de
    • Ansprechpartner
    • BLICK nicht erhalten?
    • Magazine
    • Stellenausschreibungen
  • Erfahrungen
    Anzeige
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
  1. Verbrauchertipps
  2. Wirtschaft, Immobilien und Finanztipps in Chemnitz & Umgebung
  3. EU-Kommission: Milliarden-Kosten durch Stickstoffbelastung

EU-Kommission: Milliarden-Kosten durch Stickstoffbelastung

Durch Dünger gerät Nitrat in Gewässer und verunreinigt sie, auch in Deutschland. Das sorgt laut einer Analyse der EU-Kommission für hohe Kosten. Deshalb gibt es Regeln.

Von dpa
15.07.2026, 16:32 Uhr
Auf Facebook teilen Inhalt teilen Auf WhatsApp teilen
BLICK.de bei Google bevorzugen
  • EU-Kommission: Milliarden-Kosten durch Stickstoffbelastung - Unter anderem durch Gülle gelangt Nitrat in den Boden. (Symbolbild)
    Unter anderem durch Gülle gelangt Nitrat in den Boden. (Symbolbild) Bild: Jens Büttner/dpa
Brüssel

Stickstoffbelastung durch die Landwirtschaft verursacht in der EU nach Einschätzung der Europäischen Kommission jährlich Kosten in Höhe von 68 bis 182 Milliarden Euro. Dabei geht es unter anderem um Kosten für die Trinkwasseraufbereitung. Das geht aus der ersten umfassenden Evaluierung der europäischen Nitratrichtlinie von 1991 hervor. 

Die Richtlinie schreibt Grenzwerte für Nitrat im Wasser vor und verpflichtet die EU-Staaten, Maßnahmen zum Schutz der Gewässer vor Nitratbelastungen durch landwirtschaftliches Düngen umzusetzen. Nitrat ist eine Stickstoffverbindung, die Pflanzen direkt aufnehmen können. Da Pflanzen sie nur begrenzt aufnehmen können, belasten Überschüsse Böden, Gewässer und die biologische Vielfalt. 

Die Richtlinie habe für eine Kostensenkung in Höhe von 10 bis 22 Milliarden Euro pro Jahr gesorgt, heißt es in der Untersuchung. Dem stünden 2,8 bis 3,1 Milliarden Euro an jährlichen Umsetzungskosten für landwirtschaftliche Betriebe und Behörde gegenüber. Dabei geht es unter anderem um die Überwachung der Wasserqualität und die Durchsetzung der Vorgaben. Die Kosten für landwirtschaftliche Betriebe machen dabei nach Angaben der Brüsseler Behörde weniger als 1 Prozent der Produktion aus. 

Flexiblere Sperrfristen werden geprüft

Die Vorgaben trugen dazu bei, in vielen Teilen der EU die Belastung zu senken, wie die EU-Kommission mitteilte. Es gebe aber Potential für Vereinfachungen und eine Senkung des Verwaltungsaufwands für Landwirte. Dazu soll es Absprachen mit den Mitgliedstaaten geben - unter anderem zu einem besseren Umgang mit überschüssigem Dünger und einer hohen Viehdichte sowie zum Verwaltungsaufwand speziell für kleine Betriebe. Denkbar seien auch weniger starre Sperrfristen.

Die EU-Kommission prüft zudem wie bereits angekündigt, unter welchen Bedingungen bestimmte aufbereitete Gülleprodukte künftig rechtlich wie Mineraldünger behandelt werden könnten. Umweltschutzstandards sollen demnach weiter eingehalten werden. Dazu soll im Laufe des Jahres eine vorläufige wissenschaftliche Bewertung vorgelegt werden. 

Bauernverband will mehr Flexibilität

Der Deutsche Bauernverband sprach sich für eine Flexibilisierung der Vorgaben für Betriebe, die nachweislich gewässerschonend wirtschaften, aus. "Die Richtlinie muss stärker auf Ergebnisse statt auf starre Vorgaben ausgerichtet werden und den erheblichen Fortschritten in der landwirtschaftlichen Praxis Rechnung tragen", teilte Generalsekretärin Stefanie Sabet zudem mit. 

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sah in der Evaluation ein "starkes Signal für den Gewässerschutz". "Europa braucht keine schwächere Nitratrichtlinie, sondern ihre vollständige und wirksame Umsetzung in allen Mitgliedstaaten."

Grundwasser ist zu stark belastet

In der Landwirtschaft wird Nitrat als Mineraldünger oder in Form von Gülle für mehr Pflanzenwachstum verwendet. In vielen Regionen Deutschlands ist das Grundwasser durch den Eintrag von Dünger aus der Landwirtschaft zu stark belastet.

Nitrate an sich sind für den Menschen nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) relativ unbedenklich. Bakterien können sie aber in Lebensmitteln oder beim Verdauungsprozess in gesundheitsschädliches Nitrit umwandeln.

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch interessant für dich

  • Investitionsstopp? Chemie im Osten hadert mit dem Standort - Einige ostdeutsche Chemieunternehmen erwägen, ihre Investitionen in Deutschland zurückzufahren. (Archivbild)
    Umfrage

    Investitionsstopp? Chemie im Osten hadert mit dem Standort

  • EU startet Milliardenprojekt für sieben KI-Gigafactories - Die EU möchte sich beim Thema KI aus der Abhängigkeit von den USA und China befreien. (Symbolbild)
    Digitale Souveränität

    EU startet Milliardenprojekt für sieben KI-Gigafactories

  • Womit Stromkunden 2027 bei den Netzentgelten rechnen müssen - Es ist ein Anstieg der Strompreise zu erwarten.
    Strompreise

    Womit Stromkunden 2027 bei den Netzentgelten rechnen müssen

  • Wasserarme Donau wird zur Asservatenkammer der Geschichte - In Budapest führt die Donau wenig Wasser - Relikte aus der Vergangenheit kommen zum Vorschein.
    Flaches Gewässer

    Wasserarme Donau wird zur Asservatenkammer der Geschichte

  • Hohe Nachfrage und Gewinn: Bahnchefin Palla sieht Erfolge - Die Deutsche Bahn freut sich erstmals seit Jahren wieder über schwarze Zahlen. (Archivbild)
    Unternehmensbilanz

    Hohe Nachfrage und Gewinn: Bahnchefin Palla sieht Erfolge

  • Alle Themen
Newsletter abonnieren

Meistgelesen

  • 1.Sachsen

    Traditionelle Eisenbahn in Sachsen durch Brand zunächst ausgebremst
  • 2.Erzgebirge

    Waldbühne anders erleben: Erfolgreicher Auftakt mit Queen und Depeche Mode
  • 3.Sternzeichen Waage

    Wochenhoroskop der Waage für die Woche vom 10.08. bis 16.08.2026

Prospekte & Magazine

Auch interessant


Blick
Kooperationspartner
Online Rezept Erfahrungen Wettanbieter Vergleich einfach-sparsam.de Girokonto Vergleich Tradingerfahrungen Lotto Erfahrungen Produktvergleich
Weitere Angebote
CMD - Centrale Medien Dienste Freie Presse Buchprogramm Freie Presse Mediengruppe WVD Dialog Marketing Liebe in Sachsen Mein Gedenken erzgebirge.de Freie Presse Meine Reise Mein Ticket Mein Shop Mein Job
Themen
Kulturhauptstadt 2025 MotoGP Sachsenring Weihnachten Organisationen Schlagworte Ereignisse Personen Produkte Orte
Autorenprofile Newsletter Service Archiv Kontakt Impressum Haftungsausschluss Datenschutzerklärung Datenschutzeinstellungen
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
© 2026 Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
FreiePresse Mediengruppe Logo