BLICK.de Logo
Spiele
E-Paper
    Region
    • Chemnitz
    • Erzgebirge
    • Mittelsachsen
    • Vogtland
    • Zwickau
    • Dresden
    • Leipzig
    • Sachsen
    • Bilder
      Neu
  • Weihnachten
  • Kulturhauptstadt 2025
  • Deutschland & Welt
  • Good News
  • Blaulicht
  • Sport
    • Allgemein
    • Motorsport
    • Niners Chemnitz
      Niners Chemnitz
    • Chemnitzer FC
      Chemnitzer FC
    • FC Erzgebirge Aue
      FC Erzgebirge Aue
    • FSV Zwickau
      FSV Zwickau
    • Eispiraten Crimmitschau
      Eispiraten Crimmitschau
    • EHV Aue
      EHV Aue
    • VFC Plauen
      VFC Plauen
    • BSV Sachsen Zwickau
      BSV Sachsen Zwickau
    Community
    • Leserreporter
    • Kalender 2026
      Neu
    • Mein Verein
    • Haustierliebe
    • Tattoo-Model
    • Capyversum
    • Einblick der Redakteure
    • Partypixx
    • Quizze & Spiele
    Unterhaltung
    • Promi-News
    • Event-Tipps
    • Veranstaltungskalender
    • Kino & TV
    • Horoskop
    • Gaming-News
    Verbrauchertipps
    • Ausbildung & Karriere
    • Ernährung
    • Auto & Verkehr
    • Reisen
    • Gesundheit
    • Wohnen & Garten
    • Familie
    • Digitales & Technik
    • Wirtschaft
    • Blitzer
    • Benzinpreise
  • Gewinnspiele
  • Service
    • E-Paper
    • Prospekte
    • Amtsblätter
    • Kleinanzeigen
    • Werben mit BLICK.de
    • Ansprechpartner
    • BLICK nicht erhalten?
    • Magazine
    • Stellenausschreibungen
  • Erfahrungen
    Anzeige
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
  1. Verbrauchertipps
  2. Wirtschaft, Immobilien und Finanztipps in Chemnitz & Umgebung
  3. Firmen wollen wegen Mindestlohnerhöhung Jobs abbauen

Firmen wollen wegen Mindestlohnerhöhung Jobs abbauen

Zum 1. Januar steigt der Mindestlohn um 1,08 Euro - 22 Prozent der direkt betroffenen Unternehmen wollen daher Jobs streichen. Eine Umfrage des Ifo zeigt, wo besonders oft Mindestlohn gezahlt wird.

02.12.2025, 13:14 Uhr
Zum Blick WhatsApp Kanal Auf Facebook teilen Inhalt teilen Auf WhatsApp teilen
  • 1/2
    Firmen wollen wegen Mindestlohnerhöhung Jobs abbauen - Die Gastronomie sieht sich von der Mindestlohnerhöhung besonders betroffen. (Archivbild)
    Die Gastronomie sieht sich von der Mindestlohnerhöhung besonders betroffen. (Archivbild) Foto: Britta Pedersen/dpa
  • 2/2
    Firmen wollen wegen Mindestlohnerhöhung Jobs abbauen - Die Gastronomie sieht sich von der Mindestlohnerhöhung besonders betroffen. (Archivbild)
    Die Gastronomie sieht sich von der Mindestlohnerhöhung besonders betroffen. (Archivbild) Foto: Sina Schuldt/dpa
München

Mehr als jedes fünfte direkt betroffene Unternehmen will als Reaktion auf die Mindestlohnerhöhung am 1. Januar Jobs abbauen. Konkret sagten dies 21,7 Prozent in der aktuellen Konjunkturumfrage des Ifo-Instituts, wie die Münchner Wirtschaftsforscher mitteilen. Allerdings sind nur 37 Prozent direkt betroffen. Unter ihnen wollen zudem viele Betriebe auf Investitionen verzichten und Preise anheben. Der Mindestlohn steigt zum Jahreswechsel um 1,08 Euro auf 13,90 Euro pro Stunde.

"Die anstehende Mindestlohnerhöhung zum Jahreswechsel stellt einen bedeutenden Lohnkostenanstieg für die betroffenen Unternehmen dar", sagt Ifo-Forscher Sebastian Link. "Die Reaktionen der Unternehmen zeigen, dass die Anhebung des Mindestlohns in der aktuellen Phase der wirtschaftlichen Schwäche besonders schädlich ist." 

2022 waren die Reaktionen milder

Auffallend ist, dass die Reaktionen der Unternehmen deutlich schärfer ausfallen, als bei der letzten großen Mindestlohnerhöhung 2022. Damals war es sogar um 1,55 auf 12 Euro nach oben gegangen. Jetzt planten sie aber häufiger mit Stellenabbau und Investitionskürzungen, betont Link. 

Vor der Erhöhung 2022 hatten nur 10,6 Prozent der betroffenen Unternehmen einen Stellenabbau geplant. Eine Senkung der Investitionen steht aktuell bei 27,7 Prozent der betroffenen Unternehmen an, damals nur bei 15 Prozent an. In Bezug auf mögliche Preisanhebungen sind die Reaktionen diesmal allerdings etwas geringer. Aktuell planen dies 49,7 Prozent, damals waren es 54,8.

Trotz der angekündigten Reaktionen sehen viele betroffene Firmen negative Auswirkungen: So erwarten 51 Prozent von ihnen, eine sinkende Profitabilität und 36,7 Prozent eine sinkende Wettbewerbsfähigkeit. 

Gastgewerbe und Einzelhandel am häufigsten betroffen

Als direkt betroffen gelten Unternehmen, wenn sie aktuell Mitarbeiter mit einem Stundenlohn unter dem künftigen Mindestlohn von 13,90 Euro je Stunde haben. Das ist besonders oft im Gastgewerbe mit 77 Prozent, dem Einzelhandel mit 71 Prozent sowie in der Textil- und der Nahrungsmittelindustrie mit 62 und 59 Prozent der Fall. In vielen anderen Branchen sind es weniger als 40 Prozent der Unternehmen, in Maschinenbau und am Bau sogar weniger als 20 Prozent. Am Bau macht sich der dort geltende höhere Branchenmindestlohn bemerkbar. 

  • Firmen wollen wegen Mindestlohnerhöhung Jobs abbauen - Die Gastronomie sieht sich von der Mindestlohnerhöhung besonders betroffen. (Archivbild)
    Die Gastronomie sieht sich von der Mindestlohnerhöhung besonders betroffen. (Archivbild) Foto: Sina Schuldt/dpa

Der Anteil der von der Mindestlohnerhöhung betroffenen Arbeitsverhältnisse ist sehr viel geringer: Bei den betroffenen Firmen sind es 15,5 Prozent der Jobs. Über alle Unternehmen - also inklusive der nicht betroffenen - nur 5,8 Prozent. Der mit Abstand höchsten Anteil findet sich im Gastgewerbe. Dort ist es mit 23,9 Prozent fast jedes vierte Arbeitsverhältnis - über alle Betriebe gerechnet.

DGB kritisiert Arbeitgeber und Ifo

Deutliche Kritik kam vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB): "Der höhere Mindestlohn von 13,90 Euro wurde gemeinsam mit der Arbeitgeberseite in der Mindestlohnkommission beschlossen", sagte Vorstandsmitglied Stefan Körzell. "Anstatt permanent sozialpartnerschaftliche Verabredungen infrage zu stellen, sollten die Unternehmen jetzt konstruktiv an Umsetzungsfragen arbeiten." 

Auch das Ifo selbst nahm Körzell aufs Korn: Schon vor Einführung des Mindestlohns habe es den Verlust von einer Million Arbeitsplätzen prognostiziert. Stattdessen sei die Beschäftigung nach der Einführung gestiegen. "Wir kennen die alte Leier seit zehn Jahren: Auch frühere Mindestlohnerhöhungen wurden von Arbeitgeberseite mit düsteren Prognosen begleitet, die in der Realität nicht eingetroffen sind."

Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Auch interessant für dich

  • Rückgang bei Insolvenzzahlen - Aber keine Trendwende -  Laut aktuellem IWH-Insolvenztrend ist die Zahl der Insolvenzen erstmals seit dreieinhalb Jahren unter das Niveau des Vorjahresmonats gefallen. (Archivbild)
    IWH-Insolvenztrend

    Rückgang bei Insolvenzzahlen - Aber keine Trendwende

  • 6,3 Millionen Menschen arbeiten für Niedriglohn - Im Gastgewerbe gibt es die meisten Jobs mit Niedriglohn. (Archivbild)
    Arbeit

    6,3 Millionen Menschen arbeiten für Niedriglohn

  • Bauern besorgt: Kosten steigen, Preise fallen - Die Bauern befürchten schwierige Geschäftsbedingungen 2026. (Archivbild)
    Lebensmittel

    Bauern besorgt: Kosten steigen, Preise fallen

  • Streit um Butterpreis: Händler wehren sich gegen Vorwürfe - Butter kostet deutlich weniger als noch vor einem Jahr. (Archivbild)
    Lebensmittel

    Streit um Butterpreis: Händler wehren sich gegen Vorwürfe

  • Meyer Werft vor Großauftrag von MSC und Führungswechsel - Bund und Land sind mit jeweils 40 Prozent an der Meyer Werft beteiligt. (Archivbild)
    Schiffbau

    Meyer Werft vor Großauftrag von MSC und Führungswechsel

  • Mindestlohn 2025
  • Gastronomie
  • Mindestlohn
  • Alle Themen
Newsletter abonnieren

Meistgelesen

  • 1.Sachsen

    Sperrungen auf A4 und A72 bei Chemnitz und Dresden: Vollsperrung der Überfahrt der A72 auf A4
  • 2.Erzgebirge

    Brandeinsatz in Schwarzenberg bis in die Nacht: THW im Einsatz
  • 3.Chemnitz

    Schlemmerhütte auf dem Chemnitzer Weihnachtsmarkt: Wie es nach dem Abschied weitergeht

Prospekte & Magazine

Auch interessant


Blick
Kooperationspartner
Online Rezept Erfahrungen Wettanbieter Vergleich einfach-sparsam.de Girokonto Vergleich Tradingerfahrungen Lotto Erfahrungen Produktvergleich
Weitere Angebote
CMD - Centrale Medien Dienste Freie Presse Buchprogramm Freie Presse Mediengruppe WVD Dialog Marketing Liebe in Sachsen Mein Gedenken erzgebirge.de Freie Presse Meine Reise Mein Ticket Mein Shop Mein Job
Themen
Kulturhauptstadt 2025 MotoGP Sachsenring Weihnachten Organisationen Schlagworte Ereignisse Personen Produkte Orte
Autorenprofile Newsletter Service Archiv Kontakt Impressum Haftungsausschluss Datenschutzerklärung
BLICK.de auf Instagram BLICK.de auf Facebook BLICK.de auf Youtube BLICK.de auf TikTok BLICK.de auf WhatsApp
© 2025 Verlag Anzeigenblätter GmbH Chemnitz
FreiePresse Mediengruppe Logo