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  3. Kürzungen bei HIV treffen Frauen und Kinder besonders stark

Kürzungen bei HIV treffen Frauen und Kinder besonders stark

Große Fortschritte im Kampf gegen HIV drohen durch Finanzkürzungen verloren zu gehen - und damit auch die Hoffnung auf eine Aids-freie Welt. Millionen zusätzliche Infektionen drohen.

01.12.2025, 04:00 Uhr
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    Kürzungen bei HIV treffen Frauen und Kinder besonders stark - Wird die Welt im Kampf gegen HIV und Aids um Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte zurückgeworfen? (Archivbild)
    Wird die Welt im Kampf gegen HIV und Aids um Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte zurückgeworfen? (Archivbild) Foto: Brian Inganga/AP/dpa
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    Kürzungen bei HIV treffen Frauen und Kinder besonders stark - Die Mittelkürzungen könnten bis 2030 zu etwa 3,9 Millionen zusätzlichen Infektionen führen, befürchtet UNAIDS. (Archivbild)
    Die Mittelkürzungen könnten bis 2030 zu etwa 3,9 Millionen zusätzlichen Infektionen führen, befürchtet UNAIDS. (Archivbild) Foto: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa
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    Kürzungen bei HIV treffen Frauen und Kinder besonders stark - "Wir haben die Wahl: Die Rückkehr von Aids oder das Ende von Aids." (Archivbild)
    "Wir haben die Wahl: Die Rückkehr von Aids oder das Ende von Aids." (Archivbild) Foto: Elisa Schu/dpa
Berlin

Im Kampf gegen HIV und Aids gab es über Jahre große Erfolge - die nun durch dramatische Kürzungen in der globalen Finanzierung der HIV-Bekämpfung zunichtegemacht werden könnten. Besonders hart getroffen würden Frauen und Kinder in Afrika südlich der Sahara, erklärte die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) zum Welt-Aids-Tag. 63 Prozent der Neuinfektionen in der Region beträfen Frauen und Mädchen.

In den vergangenen Jahren waren der DSW zufolge erhebliche Fortschritte erreicht worden - die Mutter-Kind-Übertragung zum Beispiel habe auch in Afrika als fast beseitigt gegolten. "84 Prozent der schwangeren Frauen mit HIV hatten im Jahr 2024 Zugang zu antiretroviralen Medikamenten, um die Übertragung von HIV auf ihr Kind zu verhindern." Auch dabei drohten nun massive Rückschritte.

Geberländer vermindern Zahlungen

Lange Zeit waren die USA im Bereich der HIV/Aids-Forschung, -Behandlung und -Bekämpfung Vorreiter und der mit Abstand größte Geldgeber. Anfang 2025 fror die US-Regierung unter Präsident Donald Trump vorübergehend alle Zahlungen im Zusammenhang mit HIV ein. Davor waren die USA für drei Viertel der internationalen HIV-Gelder aufgekommen. Auch andere Länder, darunter Deutschland, verminderten ihre Zuwendungen. Die Mittelkürzungen könnten bis 2030 zu etwa 3,9 Millionen zusätzlichen Infektionen führen, heißt es im aktuellen Bericht des UN-Programms UNAIDS.

"Wie bei einem Domino-Effekt schwindet das Bewusstsein, dass Therapie und Prävention unverzichtbar sind und dass Solidarität der Schlüssel für eine Welt ohne Aids ist", warnt die Deutsche Aidshilfe. "Wir dürfen nicht zulassen, dass aus einer fast besiegten Krankheit wieder eine Epidemie wird", sagte Angela Bähr, Vorständin Programme der DSW. Winfried Holz vom Vorstand der Aidshilfe betonte: "Wir haben die Wahl: Die Rückkehr von Aids oder das Ende von Aids."

Jede Minute ein Toter mehr

Immer noch stirbt jede Minute ein Mensch an HIV-bedingten Ursachen, wie es von der DSW heißt. 40,8 Millionen Menschen auf der Welt lebten nach UNAIDS-Daten 2024 mit HIV, mehr als die Hälfte von ihnen in Afrika südlich der Sahara. Im vergangenen Jahr infizierten sich demnach weltweit etwa 1,3 Millionen Menschen mit dem HI-Virus, das unbehandelt die Immunschwäche-Krankheit Aids auslösen kann.

Auch in Europa werden HIV-Erkrankungen nach wie vor oft erst spät erkannt und behandelt, warnen die EU-Gesundheitsbehörde ECDC und das europäische Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation WHO in einem gemeinsamen Bericht. Die gelte für mehr als die Hälfte aller HIV-Diagnosen in der Region. Betroffene bekämen nicht früh genug Zugang zu lebensrettender Therapie und Versorgung. Dies wiederum erhöhe das Risiko, HIV weiterzuverbreiten sowie an Aids zu erkranken.

Fast 98.000 Menschen mit HIV in Deutschland

In Deutschland haben sich voriges Jahr geschätzt rund 2.300 Menschen mit HIV infiziert. Der Wert liege um etwa 200 Neuinfektionen höher als 2023, erklärt das Robert Koch-Institut (RKI) in seiner jüngsten Schätzung. Da HIV behandelt in der Regel nicht mehr zum Tod führt, stieg bis Ende 2024 die Zahl der Menschen, die in Deutschland mit einer HIV-Infektion leben, auf 97.700. Davon seien geschätzt etwa 8.200 HIV-Infektionen noch nicht diagnostiziert.

Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

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