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Energiesparen beim Duschen: Warmes Wasser sinnvoll nutzen

Warmes Abwasser ist viel zu schade, um ungenutzt im Abfluss zu verschwinden - da kommen Wärmetauscher ins Spiel. Sie sind vergleichsweise einfach zu installieren und sparen Energie ein.

02.09.2025, 13:57 Uhr
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  • Energiesparen beim Duschen: Warmes Wasser sinnvoll nutzen - Wärmetauscher in der Dusche nutzen warmes Abwasser, um Energie zu sparen.
    Wärmetauscher in der Dusche nutzen warmes Abwasser, um Energie zu sparen. Foto: Monique Wüstenhagen/dpa-tmn
Berlin

Wussten Sie, dass im warmen Duschwasser viel Potenzial steckt? Wer in seiner Dusche einen Wärmetauscher hat, kann viel Energie sparen. Das lohne sich oft auch finanziell, so Alexander Steinfeldt von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. 

Er rechnet vor: Ein Vier-Personenhaushalt mit zentraler Warmwasserbereitung zahlt pro Jahr etwa 360 Euro fürs Duschen - wenn alle Bewohner täglich fünf Minuten mit einem Sparduschkopf duschen. "Mit Wärmerückgewinnung lassen sich davon realistisch rund 30 Prozent einsparen – also etwa 100 Euro jährlich", so Steinfeldt. 

Einige Hersteller geben sogar noch höhere Sparpotenziale an. Wie viel man genau sparen kann, hängt vom individuellen Duschverhalten, dem verwendeten Duschkopf und der Art der Warmwasserbereitung ab.

Wärmetauscher im Einsatz - wie funktioniert das genau?

Das Grundprinzip ist bei allen Lösungen ähnlich: "Das warme Duschwasser, das normalerweise einfach im Abfluss verschwindet, wird genutzt, um das nachfließende kalte Wasser vorzuwärmen", erklärt Steinfeldt. 

Der Vorteil: Das Wasser muss dann nicht mehr so stark erhitzt werden, bevor es wieder aus dem Duschkopf kommt - und das spart Energie. Solche Systeme können etwa in die Duschrinne, das Abwasserrohr oder als separates Gerät im Technikraum eingebaut werden, erklärt Steinfeldt.

Wie unterscheiden sich die Systeme?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Systemen:

1. Dezentrale Systeme gewinnen die Wärme direkt an der Dusche zurück - etwa mit speziellen Rohren, Wärmetauschern auf oder unter der Duschwanne oder in Wand und Boden integriert. "Dezentrale Lösungen eignen sich vor allem für einzelne Duschen in Einfamilienhäusern oder Wohnungen", so Steinfeldt.

2. Zentrale Systeme sammeln das warme Abwasser aus mehreren Quellen, etwa aus mehreren Duschen, Waschmaschinen oder Spülen. In einem großen Wärmetauscher im Keller oder Technikraum wird die Wärme entzogen und etwa in einer Wärmepumpe oder einem Speicher genutzt, erläutert Steinfeldt. 

"Diese Systeme sind flexibler, weil die Nutzung der Wärme zeitlich unabhängig vom Anfall des Abwassers möglich ist. Allerdings gehen durch die längeren Leitungen auch etwas Wärme verloren." Zentrale Anlagen lohnen sich vor allem in größeren Gebäuden wie Mehrfamilienhäusern, Hotels oder Schwimmbädern.

Wie teuer und aufwendig sind die Systeme?

Kosten und Aufwand hängen stark davon ab, welches System man für die Wärmerückgewinnung aus dem Duschwasser wählt. Dezentrale Systeme sind technisch einfacher und deutlich günstiger als zentrale Systeme.

  • "Kompakte Lösungen, etwa nachrüstbare Wärmetauscher oder Duschsäule mit integrierter Rückgewinnung, lassen sich mit etwas handwerklichem Geschick selbst einbauen", so Steinfeldt. Sie kosten meist ein paar Hundert Euro. Eingriffe ins Trinkwassersystem sind nicht erforderlich.
  • Duschwannen-Wärmetauscher inklusive Einbau durch einen Fachbetrieb kosten meistens ab 600 Euro.
  • "Rohr-in-Rohr-Systeme, bei denen das Duschwasser durch ein Kupferrohr fließt, sind etwas teurer", so Steinfeldt. Hier müsse man mit einem geringen vierstelligen Betrag rechnen.
  • "Noch aufwendiger sind wand- oder boden-integrierte Systeme. Diese kosten inklusive Einbau oft mehrere Tausend Euro".
  • Zentrale Systeme sind deutlich komplexer. "Die Technik ist teurer und der Planungsaufwand höher", sagt Steinfeldt. Je nach Größe der Anlage müsse man da mit Kosten im fünfstelligen Bereich rechnen.

Für wen rechnet sich das Ganze?

Ob sich eine Duschwasser-Wärmerückgewinnung lohnt, hängt vom Einzelfall ab. Entscheidende Faktoren dabei sind: 

  • der Warmwasserverbrauch
  • die Energiepreise
  • die Art der Anlage

"In Neubauten oder bei einer umfassenden Sanierung sind dezentrale Systeme oft eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung", so Steinfeldt. Insbesondere, wenn die Bewohner regelmäßig und viel duschen, etwa in einem Vier-Personenhaushalt. Aufwendiger und meist teurer kann es werden, wenn in bestehenden Gebäuden etwa Böden geöffnet oder Wasserleitungen angepasst werden müssen. 

Daher ist es schwer zu sagen, wann sich das Ganze genau rechnet. Die Amortisation liegt Steinfeldt zufolge zwischen fünf bis zwanzig Jahren.

Tipp: Wer sich nicht sicher ist, wie hoch der Warmwasserverbrauch im Vergleich zu anderen Haushalten und damit das Einsparpotenzial ist, kann das über den kostenlosen Warmwasser-Check etwa von co2online prüfen.

Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

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