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Plastik oder Papier – welche Tüte schont die Umwelt mehr?

Den Einkaufsbeutel daheim vergessen: Mist! Dann muss man im Laden wohl eine Tüte kaufen. Welches Material ist für die Umwelt da am besten? Wie Sie Ihre Einkäufe möglichst nachhaltig transportieren.

22.01.2026, 00:05 Uhr
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    Plastik oder Papier – welche Tüte schont die Umwelt mehr? - Am besten ist es für die Umwelt, wenn der Stoffbeutel möglichst viel und oft zum Einsatz kommt.
    Am besten ist es für die Umwelt, wenn der Stoffbeutel möglichst viel und oft zum Einsatz kommt. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
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    Plastik oder Papier – welche Tüte schont die Umwelt mehr? - Für die Herstellung von Plastiktüten wird Erdöl verwendet.
    Für die Herstellung von Plastiktüten wird Erdöl verwendet. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/dpa-tmn
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    Plastik oder Papier – welche Tüte schont die Umwelt mehr? - Wer keinen Rucksack dabeihat und auf Ersatztüten verzichten will, kann die Waren direkt vom Einkaufswagen in den Kofferraum laden.
    Wer keinen Rucksack dabeihat und auf Ersatztüten verzichten will, kann die Waren direkt vom Einkaufswagen in den Kofferraum laden. Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn
Berlin

Unschlagbar: zum Einkaufen seinen eigenen Beutel oder Rucksack mitnehmen. Geht das einmal nicht, steht man allerdings vor der Frage, wie man den Einkauf nun nach Hause bekommt: Plastik- oder Papiertüte - was ist mit Blick auf die Umwelt die bessere Wahl?

Wie sieht's wirklich aus? Der erste Blick kann trügen

"Papiertüten sehen oft umweltfreundlich aus. Doch wenn man ihre ökologische Gesamtbilanz betrachtet, schneiden sie nicht viel besser oder gar schlechter als Kunststofftüten ab", sagt Katharina Istel vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Und das, obwohl Plastiktüten in der Regel aus Erdöl bestehen.

Zwar wird Papier vor allem aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz produziert und kann gut recycelt werden. Doch Papiertüten bestehen nur selten aus Altpapier. Fast immer sind sie aus Frischfasern, deren Herstellung viel Holz, Wasser, Energie und Chemikalien verbraucht. 

"Damit die Papiertüte nicht zu schnell reißt, braucht man hochwertige Fasern, Kleber und andere Chemikalien, daher ist die Tüte gar nicht so öko wie sie aussieht", so Istel, die Referentin für Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung ist. "Schätzungen zufolge müsste man eine Papiertüte also dreimal so oft wie eine Plastiktüte nutzen, damit sich die Klimabilanz ausgleicht." Das liegt auch daran, weil eine Papiertüte viel schwerer ist als eine Plastiktüte. 

Haltbarkeit ist nicht immer ein Vorteil

Hinzu kommt, dass Plastiktüten oft viel länger nutzbar sind. In Deutschland sind nur noch dickwandige Einwegtragetaschen aus Kunststoff erlaubt. Papiertüten können hingegen insbesondere an Tagen mit Regen oder Schnee schnell reißen. 

Doch die lange Haltbarkeit der Plastiktüten hat auch Nachteile: "Plastik baut sich nicht wie Papier biologisch ab. Es zersetzt sich über die Jahre in immer kleinere Partikel", so Istel. Landen Plastiktüten etwa im Meer, können sie und das Mikroplastik, das beim Zersetzen entsteht, dort großen Schaden anrichten.

Und was ist mit Baumwollbeuteln und Mehrwegtaschen?

Auch die Herstellung von Baumwollbeuteln belastet die Umwelt stark. Denn dabei kommen unter anderem Pestizide zum Einsatz und es wird viel Wasser verbraucht. Um die schlechtere Klimabilanz auszugleichen, müsste man laut Istel den Baumwollbeutel deutlich häufiger nutzen als eine Plastiktüte - "die Zahlen schwanken je nach Schätzung zwischen 50- bis 150-mal".

Tipp: Wer einen Stoffbeutel kauft, kann darauf achten, dass er aus fair angebauter Bio-Baumwolle oder aus recycelter Baumwolle besteht. Noch besser ist die Ökobilanz bei Beuteln aus Bio-Hanf und Bio-Leinen.

Was man gern nutzt, nutzt man häufiger

Auch Mehrwegtragetaschen aus Kunststoff können eine gute Alternative sein - wenn sie robust und recyclingfähig sind. Achten Sie darauf, dass es keine gewebten, weichen Textiltaschen oder Taschen aus alten PET-Flaschen sind. Denn diese Art der Taschen kann Istel zufolge nicht recycelt werden. Besser sind dann Mehrwegtragetaschen, die vom Material wirken wie sehr dicke normale Plastiktüten.

Fazit: Grundsätzlich sind Beutel aus Stoff und robuste Mehrwegtaschen besser für die Umwelt als Plastiktüten und Papiertüten. "Doch unabhängig vom Material ist es wichtig, dass man den Beutel oder die Ersatztüte gerne benutzt, damit sie möglichst lang und oft im Einsatz ist", sagt Istel.

Und es geht noch besser

Wenn man seinen Rucksack oder seine Tasche vergessen hat und keine neue Tüte kaufen will, gibt es oft noch andere Optionen:

  • Den vollen Einkaufswagen kann man direkt zum Fahrradkorb, zum Lastenrad oder zum Auto schieben, dann das Fahrzeug beladen, heimfahren - und, wenn möglich, die Einkäufe Zuhause mit einem Korb oder ähnlichem aus dem eigenen Haushalt ausladen.
  • Wer zu Fuß unterwegs ist, findet im Supermarkt in der Regel Verpackungskartons. Auch sie können als Ersatz für eine Tüte dienen.
  • Nur wenig eingekauft? Dann kann auch ein Schal oder ein Tuch ausreichen, um die Einkäufe zu transportieren. Einfach alle Waren darin einwickeln, den Stoff oben verknoten und so alles sicher nach Hause bringen.
  • Manchmal gibt es in Läden auch Pfandboxen oder Pfandtaschen, die man gegen eine Gebühr ausleihen kann.

Habt ihr eine Meinung zu diesem Artikel oder einen Fehler entdeckt? Dann weist uns gern darauf hin.

Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

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