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Chemnitz

1:0 - Auerbach überrascht das Überraschungsteam!

Fußball VfB-Kicker erkämpfen gegen Luckenwalde den Befreiungsschlag

Auerbach. In den drei Heimspielen in Folge erlebten die Fans des VfB Auerbach heute die schlechteste Leistung ihrer Lieblinge. "Und ausgerechnet heute gewinnen wir", fasste sich VfB-Keeper Stefan Schmidt an den Kopf. Völlig irre: Gegen Lok Leipzig (0:1) und Babelsberg (2:3) vergaben die Drei-Türme-Städter ihre Möglichkeiten zum Ausgleich. "Heute Nachmittag hatten wir wenige Möglichkeiten, der Gegner besaß die deutlich besseren Chancen", räumte VfB-Kapitän Marc-Philipp Zimmermann ein. Zweimal trafen die Luckenwalder nur Aluminium. "Der Pfostenkracher in der Nachspielzeit ging mir durch Mark und Knochen. Den hätte ich nie im Leben gehalten", schilderte Torhüter Stefan Schmidt seine letzten Eindrücke des Spiels. Das war direkt im Anschluss an diese letzte Schrecksekunde vorbei und der VfB Auerbach hatte tatsächlich durch das Tor von Michail Fragkos (60.) mit 1:0 gewonnen! Auerbach überraschte also das Überraschungsteam, denn die Gäste kicken derzeit mit den Großstadtclubs aus Berlin, Leipzig, Jena, Cottbus und Chemnitz absolut auf Augenhöhe, sind teilweise sogar besser.

Stimmen zum heutigen Tag

VfB-Berichterstatter Frank Löwe: "Wir hatten Glück dass wir zur Pause nicht schon klar hinten lagen. 1:5 Torchancen habe ich gezählt." Auch Pressesprecher Marcus Schädlich konnte das Glück kaum fassen: "Irgendwie laufen solche Spiele immer gleich ab. Wenn der Favorit einfach nicht trifft, dann klingelt es gegenüber." 475 Zuschauer waren im Stadion live dabei. Nach dem heutigen Sieg der Auerbacher gegen den Tabellenvierten kletterte der VfB ein wenig aus dem Keller. Als Viertletzter haben die Göltzschtaler den Anschluss hergestellt zum unteren Mittelfeld der 20er-Liga. Leichter wird es im nächsten Spiel für das Team von Cheftrainer Sven Köhler nicht. Sonntag in einer Woche (24.10. | 13 Uhr) müssen die Vogtländer beim Tabellenzweiten BFC Dynamo antreten. Danach geht's am Mittwoch (27.10. | 19 Uhr) erneut nach Berlin, dann zum SV Lichtenberg 47. Ein tolles Schlusswort hatte Torwart Stefan Schmidt auf den Lippen: "Es wird noch eine lange Saison und wir haben noch einen langen Weg vor uns. Manche haben uns abgeschrieben nach den vielen Abgängen im Sommer. Aber wir werden bis zum letzten Tropfen Schweiß kämpfen. Regionalliga zu spielen, das ist für das kleine Auerbach wie die Teilnahme an der Champions League. Zehn Jahre ist der VfB schon dabei. Was für eine große Leistung. Wir hauen alles rein, um das zu erhalten", versprach der Schlussmann.