1.000 Euro für den Hospiz- und Beratungsdienst

Unterstützung Teilnehmer des Falkensteiner Triathlons und zwei Studios helfen

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Foto: Getty Images/annebaek

Falkenstein. Es gibt Themen, die sind eigentlich tabu. Genau deshalb haben sich Nicole und Andreas Fiedler den Hospiz- und Beratungsdienst der Volkssolidarität Klingenthal/Auerbach ausgesucht. Denn das Unternehmer-Ehepaar will helfen. Und zwar jenen 74 Patienten, deren Lebensuhr leider in absehbarer Zeit stehenbleiben wird. "Wir haben beim Falkensteiner Triathlon über 100 Teilnehmer gezählt und 500 Euro Teilnehmergebühr eingenommen", berichten die Fitnesskaufleute.

Damit der Hospizdienst eine Weihnachtsfeier organisieren kann, haben die beiden Injoy-Geschäftsführer der Studios in Falkenstein und Oelsnitz den Betrag verdoppelt und so für große Freude gesorgt. Denn in diesem Ambulanten Hospizdienst engagieren sich zwar inzwischen 57 Ehrenamtliche. "Aber das Geld ist immer knapp", berichtet die Koordinatorin Petra Zehe, die als Master Paliative Care zum Beispiel auch fünf Trauercafés begleitet. Erst im Juli 2015 wurde dieser Hospizdienst gegründet. Er feiert dann am 12. Dezember in der Begegnungsstätte Klingenthal seine Weihnachtsfeier.