1,1 Mio Euro: Als Vorsorge für Krisensituationen

Investition Fördermittelbescheid für Veterinäramt Oelsnitz

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Sachgebietsleiter Dr. Kai Wiedemann (links) führt Gäste durch ein Labor. Foto: Karsten Repert

Oelsnitz. Eine Millionen-Investition steht an. Das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt in der Stephanstraße in Oelsnitz wird ausgebaut und modernisiert. 1,1 Millionen Euro fließen. Demnach erhält es ein neues Tierseuchenkrisenzentrum und ein Trichinenlabor zur Überprüfung von Fleisch. Darüber informiert das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz.

Für Tierseuchenkrisenzentrum und Trichinenlabor

Staatssekretärin Andrea Fischer überbrachte in der vergangenen Woche einen Fördermittelbescheid über rund 830.000 Euro an Landrat Rolf Keil. Gemeinsam erklärten die Vertreter: "Mit dem Geld werden ein neues Tierseuchenkrisenzentrum und ein Trichinenlabor gebaut." Außerdem soll mit den Fördermitteln der Rückbau des Altgebäudes sowie die Brandschutzertüchtigung finanziert werden."

Staatssekretärin Andrea Fischer: "Ich freue mich sehr, dass jetzt besonders in einer Krisensituation die notwendigen Entscheidungen koordiniert und gesteuert werden können. Das aktuelle Seuchengeschehen zeigt, dass dem Vogtlandkreis hier auch in Zukunft eine wichtige Rolle zukommen wird - dafür ist er in absehbarer Zeit gerüstet."

Vorsorge ist die halbe Miete

Trichinen sind Parasiten, die über rohes Schweinefleisch in die Nahrungskette gelangen können. Ist der Mensch befallen, beginnt ein Kampf gegen die Uhr. Weil Betroffene häufig erst spät den Arzt aufsuchen, kann die Krankheit für enormen Schaden sorgen. Im Jahr 2016 gab es im Vogtland keine positive Probe.