200 Wasserratten im Elstertal unterwegs

Freizeit Rafting-Tour am Wochenende war ein Erfolg

Der höhere Pegel der Weißen Elster lockte Outdoor-Freunde aus der gesamten Region an. Foto: Thomas Voigt

Plauen/Rentzschmühle. Eine Wildwassertour durchs Elstertal ist etwas ganz Besonderes. Am Wochenende ließen die Organisatoren vom Camp-Markt Plauen die Schlauchboote zu Wasser. Es war die 27. Auflage der organisierten Rafting-Tour.

Eine Ladung Wasser extra

Über 200 Teilnehmer paddelten am Samstag und Sonntag auf Höhe der Friesenbrücke von Plauen-Altchrieschwitz in Richtung Rentzschmühle. Rund 90 Minuten waren die Besatzungen unterwegs. Vorher ließ der Staumeister der Talsperre Pirk ordentlich Wasser in die Weiße Elster abfließen. Nur dann wird der Fluss mit den Booten für einige Stunden überhaupt befahrbar. Der höhere Flusspegel lockte viele Outdoor-Freunde aus der Region an.

Alles mus Hand in Hand gehen

Chef-Organisator Hans-Jürgen Schneider kennt die Reize der Wildwasserfahrten. "Es ist eine einmalige Gelegenheit, das Tal einmal vom Fluss aus zu erleben." Auf seine Helfer konnte er sich blind verlassen. Alles war generalstabsmäßig vorbereitet. Das eingespielte Team zog die Boote zum Verladen an Land und hievte sie anschließend wieder auf Hänger. Viel zeitlicher Spielraum blieb nicht. In Plauen stand schon der nächste Durchgang bereit. Bei den insgesamt sieben angebotenen Wildwasser-Fahrten musste alles Hand in Hand gehen.

An besonders kniffligen Stellen des Flusslaufes lotsten die Verantwortlichen die Teilnehmer vom Ufer aus durch die Stromschnellen. Obwohl die meisten unterwegs nicht trocken blieben, gab es bereits die ersten Anmeldungen für nächstes Jahr.