25 Millionen Euro für Plauens Infrastruktur

Investition Spitzenstadt wird Modell-Kommune für Städtebau

Die Spitzenstadt ist geprägt von Industrie-und Wohnvierteln. Auf dem Foto ist das Heizkraftwerk zu sehen. Foto: Thomas Voigt

Berlin/Plauen. Ein Paukenschlag für die Spitzenstadt. Nach Informationen von CDU-Bundestagsabgeordneter Yvonne Magwas wird Plauen als Oberzentrum eine von vier Modell-Kommunen für Städtebau in Deutschland. Dafür stünden 25 Millionen Euro Bundesmittel für Bauinvestitionen zur Verfügung. Diese Entscheidung fiel heute (8.11.) im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Vorausgegangen waren intensive Verhandlungen von Magwas und Vertretern der Stadt Plauen mit dem Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Plauen hat Potential

Nach Informationen der Abgeordneten aus dem Vogtland stehen die Mittel stufenweise bis 2025 zur Verfügung. Dieselbe Summe wird vom Freistaat Sachsen bereitgestellt. Ein Eigenanteil der Stadt ist nicht vorgesehen. Ziel ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, soziale Integration zu fördern und eine nachhaltige Stadtteilentwicklung in Plauen zu ermöglichen. Magwas hob das enorme Potential der Stadt trotz schrumpfender Bevölkerung hervor. "Was in Plauen entsteht, wird positive Impulse für das ganze Vogtland geben."

Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) sprach von einer einmaligen Chance. "Angelehnt an bereits gefasste Beschlüsse und Richtlinien des Stadtkonzeptes 2022 können wir unsere Entwicklungsziele damit kontinuierlich fortschreiben und Plauen als Oberzentrum im Vogtland stärken." Ein Beispiel dafür ist die Umgestaltung der Elsteraue.

Der millionenschwere Geldsegen soll Veränderungen in den Bereichen Sport, Wohnen, Freizeit, Gewerbe, Infrastruktur für neue Mobilitätsformen und klimagerechten Umbau voranbringen.