30.000 Euro fürs Gemeinwohl

Bürgerstiftung Bis 30. November dürfen sich die Plauener bewerben

Mit Neuigkeiten ist das so eine Sache. Die hören die Menschen gerne. Aber neue Wege gehen die Bürger oft erst dann, wenn man sie an die Hand nimmt. Und so muss sich die Bürgerstiftung Plauen jedes Jahr aufs Neue erklären. Obwohl die Plauener hier inzwischen über 30.000 Euro "absahnen" können. Vorstands-Vize Maik Immel erklärt: "Uns gibt es seit 2012. Wir sind keine Einrichtung der Stadtverwaltung. Unser Kreis rekrutiert sich aus ehrenamtlichen Bürgern, die Gutes tun möchten." Das Grundkapital stammt aus der ehemaligen Hans-Löwel-Stiftung. Trotz Niedrigzinsphase, Inflation und Turbulenzen auf den Finanzmärkten ist es angewachsen auf 1,5 Millionen Euro. "Das geht vor allem deshalb, weil wir schlanke Strukturen haben und wirklich alles im Ehrenamt passiert", teilt der Vorstand mit.

Somit kommen alle Spenden letztlich auch genau dort an, wo sie hin sollen. Vorstands-Chef Dr. Bernd Märtner sagt: "Das Geld von Bürgern fließt über uns zurück an die Bürger." Trotzdem lagen vor zehn Tagen erst zwei Anträge der Plauener Vereine und förderfähigen Projekte auf seinem Tisch. Der administrative Aufwand ist überschaubar. Jeder Plauener Bürger darf bis 30. November das zweiseitige Formular einreichen. Das Antragspapier muss man sich lediglich von der Homepage (www.buergerstiftung-plauen.de) herunterladen. Kleine Formfehler werden verzeihen. "Wir laden ohnehin jeden förderfähigen Antragsteller zu einem persönlichen Gespräch ein. Wir gehen damit sicher, dass wir jeder eine Chance hat", teilt der Stiftungsrat mit. kare