300.000 Euro Förderung für die Sanierung der Burgruine Elsterberg

Fördermittel Haushaltsausschuss hat Fördermittel freigegeben

Elsterberg. 

Elsterberg. Die Burgruine Elsterberg kann saniert werden. Finanzielle Mittel in Höhe von insgesamt 300.000 Euro hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im Rahmen des Denkmalschutzes freigegeben. Mit den Fördermitteln soll das Mauerwerk der größten Burganlage im Vogtland instandgesetzt und restauriert werden.

Yvonne Magwas, Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Kulturausschuss: "Mit dieser hohen Förderung zeigt der Bund seine große Wertschätzung für Kunst und Kultur in den Regionen unseres Landes. Die Burgruine ist das Wahrzeichen von Elsterberg und hat Ausstrahlung auf das gesamte Vogtland und darüber hinaus. Das gilt es zu bewahren." Magwas, die mehrmals vor Ort in Elsterberg war, hatte sich ein Bild von der Lage gemacht und den Förderantrag unterstützt.

Mit der Sanierung sollen hier wieder Feste ermöglicht werden

Wegen gesteigerten finanziellen Bedarfs wurde der Antrag zwischenzeitlich neu gestellt. "Die deutliche Erhöhung der Summe ist ein großer Erfolg", so die Bundestagsabgeordnete. Nachdem die Burganlage wegen Gefährdung der Öffentlichkeit seit Herbst 2017 geschlossen werden musste, soll mit den Geldern nun weiter daran gearbeitet werden, die Burg zu sichern und zu erhalten.

Ziel ist eine schnelle Begeh- und Nutzbarkeit des Areals sowie die Sanierung des Bühnenbereichs, damit die kommenden Ruinen- und Heimatfeste auf dem Gelände ausgerichtet werden können. Auch für die geplanten Burgfestspiele erhält Elsterberg dazu finanzielle Unterstützung vom Bund. Über das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung werden über 97.000 Euro zur Verfügung gestellt. Weitere Mittel für die Sanierungsmaßnahmen kommen vom Freistaat Sachsen sowie der Gemeinde selbst.