50 Jahre "Brücke der Einheit"

Blick zum Nachbarn Geschichte hautnah

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Besondere Aufmerksamkeit erfuhr das Brückenbauwerk als Tausende von Trabantfahrzeugen in Richtung Hof rollten. Foto: Privatarchiv Eiber

Rudolphstein/Hof . Am 3. Oktober 2006 erhielt die 300 Meter lange Autobahnbrücke der A 9 über das Saaletal auf Initiative der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur den neuen Namen "Brücke der Deutschen Einheit". Von der Wehrmacht im April 1945 gesprengt, erfolgte der Neuaufbau und die Einweihung ohne offizielle Feierlichkeiten am 19.12.1966. Damit war die durchgehende Autobahnverbindung München - Berlin wieder hergestellt. Während der zweijährigen Bauzeit geschahen viele Ereignisse, die deutschland- und auch weltweit für Schlagzeilen sorgten, so zum Beispiel der Bauzaun auf bayerischem Gebiet oder die sogenannte "Riegel-Geschichte". Große Aufmerksamkeit erfuhr die Transitbrücke bei der Grenzöffnung 1989, als die erste Trabiwelle über die Brücke rollte. Eine Fotodokumentation von Alfred Eiber, Grenzpolizist a. D. der Bayerischen Grenzpolizei, lässt die 50-jährige Geschichte des Brückenbauwerkes im Museum Bayerisches Vogtland in Hof, Sigmundsgraben, Revue passieren. Die interessanter Fotos aus dem Privatarchiv vermittelt viele bislang unbekannte Hintergrundinformationen.