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50 Millionen Euro für sieben Großprojekte

Städtebau Plauen als Modellprojekt auserkoren

Plauen. 

Plauen. Als eine von vier Kommunen erhält Plauen neben Erfurt, Rostock und Duisburg 25 Millionen Euro vom Bund. Weitere 25 Millionen Euro kommen vom Freistaat Sachsen. Es handelt sich um ein Modellprojekt in Sachen Städtebau. Die Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas (CDU) und Bürgermeister Steffen Zenner (CDU) sind nach Darstellung verschiedener Verantwortungsträger die Hauptverantwortlichen, die das Geldpaket nach Plauen geholt haben. In Plauen werden nun bis 2025 sieben Großprojekte umgesetzt.

Ausbau der Elsteraue und des Stadtbads

Neben dem weiteren Ausbau der Elsteraue (21 Millionen Euro) soll es einen Anbau fürs Stadtbad geben, der vermutlich rund sechs Millionen Euro kostet. Steffen Zenner hatte bereits im Sommer mehrfach die Ostvorstadt besucht und dort dem Schulleiter Andreas Seidel versprochen, sich auch für diesen Stadtteil stark zu machen. Jetzt soll ein ganzer Sportkomplex mit Turnhallenanbau an der Kemmler-Oberschule entstehen, der in Verbindung mit einer nagelneuen Leichtathletik-Anlage und dem Austausch des Kunstrasenbelages des Kleinfeldplatzes vom 1. FC Wacker kombiniert wird. Auch der öffentliche Bolzplatz des Vereins wird erneuert. 4,5 Millionen Euro soll das gesamte Vorhaben kosten.

Geld investieren werden die Plauener zudem ins Parktheater inklusive Stadtpark (4 Millionen Euro) sowie in eine verbesserte Anbindung der Ortsteile (2,5 Millionen Euro). Weil Plauen im Städtevergleich noch immer keine richtige Sporthalle besitzt, soll nun endlich der viel diskutierte Neubau am Lessing-Gymnasium (10 Millionen Euro) kommen. Außerdem ist Dokumentationszentrum zur Friedlichen Revolution (2 Millionen Euro) in Planung.



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