60 Jahre: "Wir sagen Dankeschön!"

Saisonstart In der Freizeitanlage ist alles bereit für den 6. April - Es kann losgehen!

Plauen. 

Plauen. Sie war nie schöner! Die Freizeitanlage im Syratal. Und weil dieses Familienparadies in diesem Jahr nun auch noch 60 wird, feiert man in Plauen gleich eine ganze Saison Geburtstag. Michael Hochmuth möchte sich heute "im Namen der Kinder, der Eltern und der Großeltern ganz herzlich bedanken bei allen, die dafür gesorgt haben, dass aus der kleinen Pioniereisenbahn inzwischen etwas ganz Großes geworden ist." Vor allem den vielen Unternehmen, die Jahr für Jahr Geld geben, möchten die Verantwortlichen der Freizeitanlage Syratal danken. Auch die heutigen Seiten haben diese Partner vollständig finanziert.

Plauener Gemeinschaftsaktion rettete Anlage vor dem Aus

Und natürlich bedankt sich der Geschäftsführer "insbesondere beim Förderverein Parkeisenbahn, dessen Mitglieder unzählige Stunden in die Parkeisenbahn und deren Betrieb investiert haben", weiß Michael Hochmuth. Man kann es kaum glauben: Vor 20 Jahren noch stand diese Parkeisenbahn vor dem Aus. Denn die Anlage war marode, die Stadtkassen leer und der vogtländischen Wirtschaft ging es eben auch noch nicht so gut wie heute. In einer beispiellosen Gemeinschaftsaktion haben die Plauener selbst ihr liebstes Kind gerettet. Stück für Stück, Schwelle für Schwelle. Mit jedem Jahr wurde dieses heutige Schmuckstück immer schöner. Das Naturidyll mit Festwiese, Streichelzoo und Spielplatz sucht seinesgleichen.

Nun ist alles bereit für das Jubiläum

Marlene Friedrich aus Düsseldorf bemerkte im vergangenen Jahr: "Ich bin sprachlos. Hier kann man für Minipreise etwas erleben, was einem im Großstadt-Freizeitpark nicht geboten wird. Respekt vor den Plauenern." Mit dem Saisonstart am 6. April wird auch der BLICK in den Archiven wühlen und Geschichten ausgraben. Außerdem erscheint ein Buch über die Parkeisenbahn und deren Historie. Mehr dazu in den kommenden Wochen. In der Freizeitanlage ist alles bereit. Es kann losgehen. Aber: Bevor die Bahnaufsicht die Anlage abnehmen kann, müssen Mario Preusche und Michael Hochmuth das Gleis komplett aufmessen. Das Spurmaß von 600 Millimetern passt. Auch die Überhöhung in den Kurven haben die Experten exakt kontrolliert.