Ab 2019 neue Müllgebühren im Landkreis

Abfallwirtschaft Kreistag debattiert über Gebührensatzung

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Blick auf das Plauener Zentrum mit Rathaus. Foto: Oliver Orgs/Pressebüro Repert

Plauen. Der Abfallwirtschaftsausschuss informierte darüber, dass er sich in seiner nicht öffentlichen Sitzung am 16. November ein weiteres Mal mit der Abfallwirtschaft des Vogtlandkreises ab 2019 befasst hat. "Auf Basis der bereits beschlossenen Abfallwirtschaftssatzung wurden Prämissen der zukünftigen Abfallgebührensatzung diskutiert", heißt es in der Mitteilung. So soll es ab 2019 wie bisher eine Festgebühr und verschiedene Leistungsgebühren geben. Die Prämissensetzung stand dabei im Spannungsfeld zwischen einem verursachergerechten Ansatz und der Schaffung von Anreizen zur Müllvermeidung.

Vogtland soll neue Müllgebüren bekommen

Von großem Interesse für die Bürgerinnen und Bürger des Vogtlandkreises dürfte auch sein, dass sich der Ausschuss dafür ausgesprochen hat, dass innerhalb des Kalkulationszeitraumes von 2019 bis 2021 einmal jährlich je anschlusspflichtigem Grundstück ein Tausch der vorhandenen Restabfallbehälter und Biotonnen auf Antrag ohne Zusatzgebühr vorgenommen werden kann. Weiterhin folgte der Ausschuss dem Vorschlag der Verwaltung, eine Leerstandsregelung einzuführen. So soll auf Antrag eine Reduzierung der Festgebühr sowie die Erstattung für mit dem Leerstand begründbare Nichtinanspruchnahme von Pflichtleerungen gewährt werden.

Auch künftig wird es einen Einwohnergleichwert (EWG) als Umlageschlüssel geben. Gewerbe und sonstige Nutzer, außer Privathaushalte, sollen auch ab 2019 über EWG veranlagt werden. Weitere Entscheidungen könnten am 7. Dezember getroffen werden, wenn sich der Kreistag des Vogtlandkreises in öffentlicher Sitzung mit den Prämissen für die künftige Gebührensatzung beschäftigt.