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Sachsen

Abriss drohte: Plauener Stadtverwaltung sucht jetzt Nachmieter für ehemalige Schwimmhalle

Aktion Öffentliche Ausschreibung fordert Nutzungskonzept

Plauen. 

Plauen. Die Stadtverwaltung Plauen sucht für das abrissbereite Gebäude der ehemaligen Schwimmhalle an der Hainstraße einen neuen Mieter. Das wurde am Donnerstagvormittag im Rahmen einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

 

"Eigentlich war es das Ziel der Verwaltung, das ehemalige Schwimmbad in der Hainstraße abzureißen", heißt es von der Plauener Stadtverwaltung. Das Areal sollte begrünt und mit Stellplätzen für die Parkeisenbahn und einen Anschluss für einen Toilettencontainer gestaltet werden. Doch immer wieder wurden Hinweise an die Stadtverwaltung herangetragen, dass der Wunsch besteht, das Gebäude zu sanieren, heißt es. "Die Bausubstanz erscheint zudem noch so gut, sodass eine Sanierung durchaus gut darstellbar ist. Eine Fördermittelzusage für den Abbruch wurde der Stadt Plauen trotz Antrag bisher nicht bewilligt.". Prioritär wurden laut Stadt die Fördermittel 2021 für den Rückbau der Chamissostraße 18 und für sechs Garagenkomplexe der Seehausgaragen bewilligt.

 

 

Wolf: "Könnte mir gastronomische Nutzung vorstellen"

Deshalb erklärt Baubürgermeisterin Kerstin Wolf: "Wir haben uns entschieden, den Hinweisen der Bürger zu folgen und das Gebäude zunächst stehen zu lassen. Dazu werden wir dem Stadtrat in einer der nächsten Sitzungen einen Beschlussvorschlag unterbreiten." Bisher befindet sich die Halle in städtischem Eigentum. Dies soll sich jetzt ändern.

Die Halle an der Hainstraße soll demnach öffentlich ausgeschrieben werden. Parallel dazu fordert die Stadtverwaltung ein schlüssiges Nutzungskonzept. Ziel ist es, dass sich eine perspektivische Nutzung gut in das gesamte Areal mit Parkeisenbahn und dem ehemaligen Sternquell-Gelände integriert und einfügt. "Für mich sind viele Ideen denkbar. Ich könnte mir beispielsweise eine gastronomische Nutzung vorstellen" ergänzt Wolf.

 

Interessenten müssen sich mit Konzept bei der Stadt Plauen bewerben. Erste Ideen können der Stadtverwaltung mitgeteilt werden.