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Absonderung von Kontaktpersonen: Nur noch positiv Getestete statt ganzer Klassen

Corona Im Bereich der Kitas/Grundschulen wurde Anpassung vorgenommen

Plauen. 

Plauen. Das Landratsamt hat über eine Neuregelung zur Absonderung von Kontaktpersonen zu SARS-CoV-2 im Bereich der Kindertagesstätten und Grundschulen informiert. "Wegen der aktuell hohen und exponentiell ansteigenden Infektionslage mit SARS-CoV-2 musste im Amt für Gesundheit und Prävention des Vogtlandkreises das Konzept des 'Containments' - also der häuslichen Absonderung - von engen Kontaktpersonen im Bereich Kita und Grundschule angepasst werden", schreibt das Amt. Demnach erfolgt die Anordnung zur häuslichen Absonderung enger Kontaktpersonen ab sofort nicht mehr in ganzen Gruppen beziehungsweise ganzen Grundschulklassen. Stattdessen werden nur noch die positiv getesteten Personen ermittelt, kontaktiert und amtlich abgesondert.

Bislang keine Todesfälle in dieser Altersgruppe

Kinder und Jugendliche sind zwar Träger und Überträger des Virus, schwere Krankheitsverläufe an COVID-19 sind bei diesen aber sehr selten und Todesfälle an oder mit COVID-19 im Vogtlandkreis sind in dieser Altersgruppe bisher nie aufgetreten. Rechtliche Grundlage für diese Entscheidung stellt der Leitfaden zur Kontaktpersonennachverfolgung und Absonderung in sächsischen Schulen und Kitas ab Schuljahr 2021/22 des Sächsischen Staatsministeriums dar. Die Entscheidung basiert auf dem Erlass zur Umsetzung der Neunten Muster-Allgemeinverfügung - Absonderung von engen Kontaktpersonen, von Verdachtspersonen und von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen durch die Landkreise und Kreisfreien Städte und Priorisierung bei der Kontaktpersonennachverfolgung des SMS dar.

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