Acht Millionen für ein neues Heim

Investition Baubeginn bei der neuen Seniorenresidenz in Bad Elster

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Beim Spatenstich: Geschäftsführer Sven-Uwe Gau, Heimleiterin Kerstin Männel, Architektin Renée Möser, Vorstandsvorsitzender Ulf Ludwig und Corinna Bauriedl, erste stellvertretende Bürgermeisterin von Bad Elster. Foto: Baumgartl

Bad Elster. Die Bäume sind gerodet, die Grasnarbe ist entfernt, die Sonne strahlte vom Himmel: Beste Voraussetzungen für den symbolischen Spatenstich für das Großprojekt Seniorenresidenz "Brunnenbergblick" der MediClin. An der Endersstraße, in Sichtweite der bestehenden Seniorenresidenz, verbaut der private Träger mit Hauptsitz in Offenburg acht Millionen Euro.

Das Unternehmen hat sich ein ehrgeiziges Ziel gestellt: Bis Ende 2018 sollen die Bewohner der jetzigen Residenz in das neue Objekt umgezogen sein. Dort entstehen 90 Pflegeplätze. "Wir bauen neu und leisten damit ein Bekenntnis zum Standort Bad Elster", betonte Ulf Ludwig, Vorstandsvorsitzender des MediClin-Verbundes. "Unser Bestreben ist es", so Heimleiterin Kerstin Männel, "dass unsere Bewohner sehr lang ein selbstbestimmtes Leben im fortgeschrittenen Lebensalter führen können."

Wohngruppen sorgen für die nötige Struktur

Vor diesem Hintergrund bietet die neue Einrichtung neben einer vollstationären Pflege auch die Pflege und Betreuung mit palliativem Ansatz und eine Kurzzeit- und Verhinderungspflege. In die drei Häuser in zweigeschossiger Bauweise ziehen Wohngruppen mit 15 Bewohnern ein. Sie leben in Einzelzimmern - alle werden behindertengerecht ausgestattet - nach dem Wohngruppenprinzip. Die drei frei stehenden Häuser gruppieren sich nach dem Drei-Finger-Prinzip im Halbrund um das zentrale Gebäude.

Zwei Wohngruppen für Bewohner mit Demenz ergänzen das Angebot des privaten Dienstleisters. "73 Personen haben sich in die Baugenehmigung eingebracht, von der Erkundungsbohrung bis zur baurechtlichen Genehmigung", sagte die Architektin Renée Möser vom begleiteten Planungsbüro aus Erfurt. Die Tiefbauarbeiten übernimmt die Firma UTR aus Schönbrunn. "Unser Bestreben ist es, vor allem regionale Unternehmen in den Bau einzubinden", betonte die Architektin.