Adventszeit, Baumkuchenzeit

Genuss Baumkuchen gehört zum Fest wie die Kugeln an der Tanne

Kringel, Stollen und Pfefferkuchen - was wäre die Advents- und Weihnachtszeit ohne all die süßen Versuchungen? Doch wer Familie oder Gäste mit einer ganz besonderen Köstlichkeit verwöhnen möchte, wird für die Kaffeetafel nicht auf einen Baumkuchen verzichten wollen. Der Überlieferung nach wurde Baumkuchen in Salzwedel in Sachsen-Anhalt erfunden. Dort wird der "Salzwedeler Baumkuchen" auch heute noch nur aus besten Zutaten von Hand gemacht. Dabei werden traditionell nur Butter, Zucker, natürliches Aroma, Mehl und frische Eier zu einer relativ flüssigen Masse verarbeitet. Anschließend wird diese in zehn bis 15 einzelnen Schichten auf einer rotierenden Walze über offenem Feuer gebacken. Dabei muss der Konditor den Kuchen immer gut im Auge behalten, denn wenn eine Schicht zu sehr auskühlt, kann die nächste nicht mehr haften. Wird aber eine Schicht zu dunkel, könnte der Kuchen am Ende zu trocken sein. Durch das schichtweise Backen erhält der Baumkuchen auch seine typische Maserung, die an Baumringe erinnert, während die wellenförmige Kontur durch eine spezielle Technik beim Auftragen des Teiges entsteht. Ganz unregelmäßige Ringe sind ein sicheres Zeichen dafür, dass der Baumkuchen nicht aus industrieller Fertigung stammt, sondern mit viel Liebe und Geduld von Hand gemacht wurde.