„AI Fabric“ in Plauen: Jetzt startet der nächste Schritt für KI-Forschung im Vogtland

In Plauen ist der Startschuss gefallen. Jetzt soll ein neues KI-Institut Forschung, Hochschule und Wirtschaft enger zusammenbringen.

Plauen

Das KI-Institut „AI Fabric“ ist in Plauen gegründet worden. Mit Unterstützung der Politik haben Vertreter der Dualen Hochschule und vom neuen KI-Institut die Verträge unterzeichnet, die in Plauen gemeinsam eine Hochschulallianz bilden. Damit ist ein weiterer Schritt für den Aufbau wissenschaftlicher Forschung auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz geebnet.

Großes Potenzial für einige Bereiche

„In den vergangenen Monaten haben wir daran gearbeitet, in Plauen das geplante KI-Institut in der Hempelschen Fabrik anzusiedeln“, sagt der Plauener Wahlkreisabgeordnete Jörg Schmidt. Zukünftig soll dort in Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule sowie Partnern aus der Wirtschaft geforscht werden. Künstliche Intelligenz prägt bereits heute in weiten Teilen den menschlichen Alltag.

„Deshalb sehen die vogtländischen CDU-Landtagsabgeordneten Jörg Schmidt, Sören Voigt und Andreas Heinz großes Potenzial in diesem Bereich für die Wirtschaft, für die Hochschule und für das Vogtland“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Auch die SPD-Landtagsabgeordnete Juliane Pfeil gehörte zu den Befürwortern.

Um was geht es konkret?

Ziel muss es sein, die Anwendung Künstlicher Intelligenz für Unternehmen alltagstauglich und damit praxisrelevant und wirtschaftlich sinnvoll nutzbar zu machen. Genau daran soll das neue Institut ansetzen und forschen. Jörg Schmidt erklärt dazu: „Ich würde mir wünschen, dass auch die Frage in den Fokus rückt, wie wir künftig mit Beeinflussung durch KI umgehen können.“

Die drei vogtländischen Abgeordneten hatten beim zuständigen Wissenschaftsministerium nachgefragt und die Antwort erhalten, dass am 8. Mai die Hochschulallianz zwischen der Dualen Hochschule Sachsen und dem KI Institut unterzeichnet wird. Staatsminister Sebastian Gemkow kam dazu nach Plauen.

Sie haben viele Jahre für das Vogtland gekämpft

Sören Voigt sieht die Strategie bestätigt: „Nun kann das Institut seine Arbeit aufnehmen und unsere jahrelangen Bemühungen tragen die erhofften Früchte. Das ist ein großer Erfolg für die Region. Insgesamt sind wir damit beim Thema KI im Vogtland hervorragend aufgestellt.“ Bemerkenswert: Noch bis 2018 musste man in Plauen um den Direktor Prof. Dr. Lutz Neumann und um den Studienstandort insgesamt bangen.

Andreas Heinz stellt dazu fest: „Die Vogtländer haben seinerzeit erfolgreich um diese kleine, universitäre Keimzelle gekämpft. Sie hat dadurch überlebt und jetzt sieht man, dass es durchaus möglich ist, etwas zum Positiven zu verändern.“

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