Als Plauen den FCE und Union Berlin besiegte...

Triumph Vor 20 Jahren sorgte der VFC Plauen für Furore

Plauen. 

Plauen. Mehr als zehn Jahre lang spielten die Vogtländer in Deutschland eine große Rolle. Unvergessen bleiben die beiden größten Erfolge! Mit dem Gewinn des Sachsenpokals 1999 und 2004 hatte der VFC Plauen zwei Meilensteine gesetzt. Der Vogtländische Fußballclub gehörte in jenen Jahren zu den 100 besten von über 25.000 Vereinen in der Bundesrepublik.

Höhepunkt war der Erfolg im Sachsenpokal

Nach der glänzenden Saison (1998/1999) erreichte der VFC einen sensationellen fünften Platz in der damaligen 3. Liga, die zu jener Zeit Regionalliga hieß. Der Höhepunkt der Saison war dann der Erfolg im Sachsenpokal. Im Endspiel siegte der VFC vor offiziell 7.657 Zuschauern im Vogtlandstadion mit 4:3 nach Elfmeterschießen gegen den FC Erzgebirge Aue. Jens Starke verwandelte damals den entscheidenden "Elfer". Man sicherte sich somit die Teilnahme am DFB-Pokal.

Und der VFC warf dort in der 1. Runde Alemannia Aachen (1:0) aus dem Wettbewerb. Anschließend unterlagen die Plauener in Runde 2 mit 1:2 gegen die Stuttgarter Kickers. In jenen Tagen besiegte der VFC übrigens den 1. FC Union Berlin (2:1/1:0) gleich zweimal. Das Team von Trainer Frank Papritz und Assistent Andreas "Sepp" Meyer wurde überall gefürchtet.

Unglaubliche Begeisterung und verrückte Siege

Nur zu gerne erinnern sich die Fußballfans noch an René Krasselt, Skerdilaid Curri, Steffen Dünger, Marco Hölzel, Alexander Kunze, Mentor Miftari, Ronald Schmidt, Sascha Schönfeld, Arnd Spranger, Stefan Stadelmann, Andriy Zapyshnyi, Ronald Färber, Thomas Wolfrum und wie sie alle hießen.

An seinem 60. Geburtstag erinnerte sich Thomas Sesselmann - heute Zeugwart beim VfL Wolfsburg - an "diese unglaubliche Begeisterung und an die vielen verrückten Siege. Es wäre so schön, wenn wir Plauener wieder eine Fußballstadt würden", wünschte sich der Jubilar vor ein paar Tagen. Die auf dieser Seite inserierenden Unternehmen präsentieren die Erfolge von damals. Und diese Partner hoffen genau wie ganz viele Fans, dass die Traversen im Vogtlandstadion irgendwann einmal wieder ähnlich gefüllt sind wie seinerzeit.