Am Sonntag raucht es im Vogtlandstadion

Fußball VFC verliert ein Spiel nach dem anderen

Plauen. 

Plauen. Der VFC Plauen (9. Platz | 20:20 Tore | 16 Punkte) ist durch die 1:2-Nierderlage beim bis dahin sieglosen Schlusslicht in Zorbau der Abstiegszone bedrohlich nahe gekommen. Das heißt nun: Die Oberliga-Fußballer rangieren vor den beiden letzten Heimspielen des Jahres ganze zwei Zähler über dem Strich. Die Plauener empfangen am kommenden Sonntag (2. Dezember / 13 Uhr) den SV Einheit Rudolstadt (12. Platz | 21:17 Tore | 15 Punkte). Es brennt also die Luft im Vogtlandstadion. Eine Woche später - Spieltag ist Sonntag, der 9. Dezember, 13 Uhr - erwarten die VFC-Kicker dann Wacker Nordhausen II (5. Platz | 25:17 Tore | 23 Punkte).

In der Nachspielzeit den Sieg verschenkt

Trainer und Verein geben sich kämpferisch. Daniel Rupf hat "beim VFC schon einige komplizierte Situationen erlebt und sie durchgestanden. Ich bin keiner, der wegrennt." Sportvorstand Alexander Bräutigam hatte in den sozialen Netzwerken geschrieben, dass man alles tun werde im Verein, um wieder erfolgreich zu sein. Die Verantwortlichen schütteln derzeit ungläubig den Kopf. "Das gab es in dieser Form noch nicht. Wir hatten diese schwarze Serie eigentlich schon beendet", blickt Trainer Daniel Rupf zurück. Beim SV Blau-Weiß Zorbau führten die Vogtländer durch ein Kopfballtor von Dimitrios Komnos (69.) mit 1:0.

Dann aber lief in der Nachspielzeit ein Horrorfilm ab. Die Plauener Fußballer kassierten noch zwei Gegentore. Und sie stecken nach dieser 1:2-Niederlage beim bis dahin sieglosen Tabellenletzten nun tatsächlich im Abstiegskampf.

Wahnsinn: Sechs knappe Niederlagen in Folge

Die sechste knappe Pflichtspiel-Niederlage in Folge machte VFC-Trainer Daniel Rupf sprachlos: Der Coach stand eine geschlagene Viertelstunde nach dem Schlusspfiff immer noch wie versteinert auf dem Zorbauer Holperplatz. "Wir haben uns in der ersten Halbzeit auf das Gastgeberspiel eingelassen und kamen so kaum zu Chancen. Nach der Pause haben wir versucht, es besser zu machen und ein schönes Tor erzielt", blickte Daniel Rupf auf 90 insgesamt glanzlose Minuten zurück.

In denen musste der Plauener Jan Hübner nach Wiederholungsfoul kurz vor Schluss auch noch mit Gelb-Rot vom Platz. In Unterzahl gerieten die Plauener unter Druck. Torwart Leon Seefeld verhinderte kurz vor Schluss den Ausgleich. Doch in der Nachspielzeit leisteten sich der Plauener Keeper und seine Vorderleute Fehler, die Marvin Zott und Fabian Hietzscholdt in Zorbauer Tore ummünzten.

Statistik

VFC Plauen: Seefeld - Kamaraj, Ranninger/V, Schumann, Albustin - Keller, Grandner/V (60. Albert) - Walther/V, Komnos (90.+1 Fritzlar), Morozow (74. Guzlajevs) - Hübner (84. Gelb-Rote Karte)

Schiedsrichter: Johannes Drößler (Gotha)

Gelb-Rot: Hübner (84., VFC, wiederholtes Foulspiel)

Torfolge: 0:1 Komnos (69.), 1:1 Zott (90.+1), 2:1 Hietzscholdt (90.+4)

Zuschauer: 227