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Ansturm: Zusatztribüne nötig

Premiere Oberliga-Handballer vom SV 04 Oberlosa erwarten volles Haus

Der SV 04 Oberlosa platzt aus allen Nähten. Aktuell setzt der zweitgrößte Sportverein des Vogtlandes pro Jahr 452.000 Euro um. Den Oberliga-Handballern genügt inzwischen die Kurt-Helbig-Sporthalle (700 Zuschauer) nicht mehr. Wegen der enormen Nachfrage wird an diesem Samstag erstmals eine mobile Tribüne aufgebaut, die 150 weiteren Zuschauern Platz bietet. "Wir rechnen am Samstagabend gegen die HG 85 Köthen mit einer rappelvollen Halle und bitten deshalb unseren Anhang, ein wenig früher zu erscheinen, um lange Schlangen an den Kassen zu vermeiden", teilt SV-Manager Rico Michel mit. Klar ist: Die HG Köthen tritt als Favorit in Plauen an. Oberlosa will jedoch mit aller Macht die zuvor in der Sachsenliga gefürchtete Heimstärke auch künftig in der Oberliga demonstrieren. Viele hatten den Plauenern bereits zum Saisonauftakt beim HC Aschersleben (27:33) einen Sieg zugetraut.

Doch die Tagesform sollte nicht genügen. Durch die Niederlage gerät Oberlosa gleich jetzt in Zugzwang. Für den Drittliga-Absteiger Köthen begann die Saison dagegen ausgesprochen gut. Der von den Experten als recht stark eingeschätzte HC Grubenlampe Zwickau wurde mit 25:24 bezwungen. Die im Umbruch befindlichen Anhaltiner scheinen die sechs Abgänge also recht gut kompensiert zu haben. SV-Trainer Jörg Grüner: "Wir sind als Aufsteiger an manchen Stellen noch etwas grünschnäblig. Man kann aber auch Lehrgeld bezahlen und trotzdem gewinnen. Das ist unser Ziel." Mannschaftsleiter Ulli Dressel und Maskottchen "Oberlosi" glauben jedenfalls an einen Sieg. "Zünglein an der Waage kann das Publikum sein. Das sollte jeder in der Halle wissen", fordert das Duo die Fans heraus. kare



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