"Arbeit im Tierheim ist kein Streichelzoo"

Tiere Marion Luderer spricht über Tätigkeiten im Treuener Tierheim

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Tierheim-Mitarbeiterin Marion Luderer bekommt von den Katzen viel zurück. Foto: Thomas Voigt

Treuen. Um sie herum miaut und schnurrt es. Marion Luderer arbeitet seit Mai dieses Jahres im Treuener Tierheim. Die Rodewischerin ist über eine Personalstelle des Bundes-Freiwilligendienstes (Bufdi) beschäftigt.

Als Mutter von zwei Kindern muss die 33-jährige flexibel sein. Im Tierheim an der Gartenstraße wird sie wöchentlich für sieben Dienste eingeteilt. "Unsere Arbeit ist kein Streichelzoo", sagt sie. Aktuell leben hier über 20 Katzen. Die müssen artgerecht versorgt werden.

Nichts für Empfindliche

Neben der Fütterung gibt es noch jede Menge anderer Dinge zu tun. Vor allem muss die Anlage sauber gehalten werden, weiß die Tierliebhaberin. "Da darf man nicht so eine empfindliche Nase haben." Ihr mache das nichts aus: "Die Katzen geben einem viel zurück."

Allerdings haben die Samtpfötchen auch einen enormen Wäscheverbrauch. So müssen beispielsweise die Katzendecken regelmäßig gereinigt werden. Die gelernte Hauswirtschafterin befüllt mehrmals am Tag die Waschmaschinen. "Da kommen locker bis zu sechs Ladungen zusammen." Die Arbeit mache ihr nichts aus.

Zuverlässigkeit ist das A und O

"Ich habe vorher gewusst, was auf mich zukommt." Während eines Praktikums lernte die Tierheim-Mitarbeiterin die Abläufe vor Ort kennen. "Hier werden Leute gebraucht, die teamfähig und vor allem zuverlässig sind."

Wer sich für die Bufdi-Stelle im Treuener Tierheim ab Mai nächsten Jahres interessiert, sollte sich schon im Vorfeld ein Bild vor Ort machen. Marion Luderer hat diesen Schritt nicht bereut. "Es ist eine schöne Aufgabe, die Spaß macht." Mehr Informationen unter www.tierschutz-treuen.de.