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Auerbach: Marktbetreiber unterstützt Gastronomen in schwierigen Zeiten

Hilfsangebot Abhol- und Lieferkarten dürfen an der Kasse ausgelegt werden

Auerbach. 

Auerbach. Der neuerliche Teil-Lockdown trifft Kultur- und Gastronomiebetriebe besonders hart. Edeka-Marktbetreiber Ronny Kadelke reagierte sofort. Im gesamten Monat November können Gastronomen in den Märkten Auerbach, Falkenstein, Bergen und Kirchberg ihre Abhol- und Lieferkarten an den Kassen auslegen. Wer etwas bestellt, kann den in Existenznot geratenen Gastwirten unmittelbar helfen. Kadelke, der in Falkenstein stellvertretender Bürgermeister ist, kritisiert die Entscheidung der Bundesregierung und der Minister. "Die Gastronomie ist nicht für die steigenden Infektionszahlen verantwortlich. Eine Sperrstunde hätte gereicht." Aus Sicht des Unternehmers habe man sehr viel aus der ersten Welle im Frühjahr gelernt. "Es ist wichtig, dass wir in diesen Zeiten eine Spur Normalität erhalten."

Jetzt ist Solidarität gefragt:

Versorgungsengpässe erwartet Kadelke, der Mitglied im Edeka-Aufsichtsrat Nordbayern, Sachsen und Thüringen ist, in den nächsten Wochen nicht. Die Regale in den zentralen Lagern seien gut gefüllt. Auch die Logistik-Ketten habe man seiner Einschätzung nach im Griff. Für den Chef und sein Team ist es selbstverständlich, gerade jetzt solidarisch zu sein. Wer in Quarantäne ist oder zur Risiko-Gruppe gehört, wird nicht vergessen, versicherte der CDU-Stadtrat. Bei Bedarf werde ein Versorgungsdienst organisiert. Hilfesuchende können sich telefonisch melden oder eine Mail an den jeweiligen Markt senden. Das habe auch schon während des ersten Lockdowns so funktioniert. Die Abhol- und Lieferangebote der Hotels und Gaststätten werden direkt vor Ort in den Märkten oder online unteredeka.kadelke@chefmail.de entgegengenommen.