Auerbacher Kreisstraße ist jetzt schon befahrbar

Verkehr Wochenend-Schichten wegen schwierigen Bedingungen und Zeitdruck

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Bauleiter Stefan Fischer (l.) freut sich mit Bauüberwacher Sören Weidhaase (r.)und Steve Wetzel über das gelungene Projekt. Foto: Thomas Voigt

Auerbach. Zwei Monate früher als geplant rollt der Verkehr über die neue Kreisstraße (K 730) westlich von Auerbach. Am Freitag wurde der Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr Zeppelinstraße und dem Rebesgrüner Gewerbegebiet West offiziell freigegeben. Die Maßnahme ist Teil der Göltzschtal-Umgehung. Die Kosten einschließlich der Bahnbrücke belaufen sich auf rund 2,5 Millionen Euro. Im Oktober wurde der 1500 Tonnen schwere Stahlbeton-Beton-Koloss vor Ort mit ausgeklügelter Technologie genau in die Gleisachse verschoben. Damals waren jede Menge Schaulustige vor Ort.

Zeitplan konnte eingehalten werden

Da es sich um ein Projekt in Zusammenhang mit der Ortsumgehung einer Bundesstraße handelt, erhielt der Vogtlandkreis den ungewöhnlich hohen Fördersatz von 90 Prozent. Baubeginn war Anfang Februar dieses Jahres. Von Anfang an hatten Planer und Bauschaffende enormen Zeitdruck. So konnte die Brücke nur in der Sperrpause der Bahn eingeschoben werden. Erschwerend kam hinzu, dass der Baugrund in diesem Bereich aus massivem Fels bestand. Er musste mit hohem Aufwand aufgebrochen werden. Dennoch konnte der Zeitplan eingehalten werden.

Das lag nicht zuletzt daran, dass die Mitarbeiter vom VSTR Rodewisch zusätzlich an den Wochenenden unermüdlich im Einsatz waren. Mit der vorzeitigen Realisierung der Maßnahme blieb dem Vogtlandkreis eine kostenintensive Winterpause erspart. Nächstes Jahr folgen noch Begrünungsarbeiten.