Auerbacher Werk soll bleiben

Wirtschaft Unilever-Konzern bekennt sich zur Produktionsstätte im Vogtland

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Foto: SuradechK/Getty Images/iStockphoto

Auerbach. Gute Nachrichten für die rund 200 Mitarbeiter des Unilever-Werkes in Auerbach. Noch vor dem Jahreswechsel bekennt sich das Unternehmen zur Standort in Auerbach. Im August kündigte der Konzern drastische Sparmaßnahmen in verschiedenen Produktionsstätten in Deutschland an. Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss und Gaststätten (NGG) warnte sogar vor Schließungen.

Politik und Wirtschaft stimmen sich ab

Nun scheint die Kuh zumindest in der Drei-Türme-Stadt vom Eis. Das zumindest glaubt Landtagsabgeordneter Sören Voigt (CDU). Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Yvonne Magwas (CDU) führte er in den vergangenen Wochen intensive Gespräche mit der Werksleitung. Im Kern sei es darum gegangen, den Tütensuppen-Produzenten zukunftsfähig zu machen. Bei den Treffen haben die Politiker wichtige Kontakte vermittelt.

Offenbar traf man bei den Verantwortlichen des niederländisch-britischen Firmengeflechts auf offene Ohren. Voigt nahm die Entwicklung mit Erleichterung auf. "Ich bin froh, dass der Konzern diese Entscheidung getroffen hat." Die positive Reaktion der Unilever-Geschäftsführung sei ein wichtiges Signal für die Menschen, die hier arbeiten und leben wollen. Die beiden CDU-Politiker sind sich darin einig, dass vor Ort noch mehr getan werden muss. Um den Wirtschaftsstandort weiter zu stabilisieren, müsse nun der Breitbandausbau im ländlichen Raum rasch voranschreiten.

Auch das sei von Konzernseite wohlwollend registriert worden. Mit einem Umsatz von zuletzt 53 Milliarden Euro ist Unilever einer der weltweit größten Hersteller von Verbrauchsgütern.