Auf den Spuren der SED

Ausstellung Reichenbacher Rathaus präsentiert Kommunismus des 20. Jahrhunderts

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Angelika Gärtner in der aktuellen Ausstellung. Foto: Simone Zeh

Reichenbach. Wie konnte der Kommunismus im 20. Jahrhundert zu einer großen Bewegung auf der Welt werden? Wie sollte dadurch die Welt, wie sollten die Menschen verändert werden? Und wie kam es zum Niedergang? Vom Aufstieg und Niedergang des Kommunismus handelt eine Ausstellung im Reichenbacher Rathaus.

Es geht um Macht, Militarismus und Gewalt, um Reformen und Revolution, auch um den ganz normalen Alltag, die Wirtschaft und die Rolle der Frau. Und es geht auch um die Opfer.

Interaktiver Einblick in die SED-Diktatur

Diesen Teil der Geschichte veranschaulichen mehr als 200 Fotos und Dokumente. Die QR-Codes auf den Tafeln sind mit Filmdokumentationen im Internet verlinkt. Es wird auf den Tafeln auf Themen eingegangen wie: "Der Kommunismus in seinem Zeitalter - eine Weltbewegung", "Alte Menschen, neue Menschen - das große Experiment", "Der große Plan - Durch Kollektivierung zur Industrialisierung", "Faschismus und Antifaschismus - Das tödliche Spiel" oder auch "Der sozialistische Alltag - Arbeit, Konsum, Freizeit", "Kommunistischer Internationalismus vs. bürgerlicher Kosmopolitismus" bis hin zur schließlich letzten Tafel "Ein Zeitalter wird besichtigt - Der Kommunismus im 20. Jahrhundert".

2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum 100. Mal. Aus diesem Anlass wurde die Ausstellung erarbeitet. Die Ausstellung ist im Rathaus Reichenbach im Foyer des Erdgeschosses bis zum 24. November während der Öffnungszeiten des Hauses zu sehen.