Auf Oelsnitzern lastet ein Fluch

Volleyball Im Tiebreak schon wieder verloren

Oelsnitz. 

Lastet auf den Volleyballern vom VSV Oelsnitz ein Fluch? Man könnte das beinahe glauben. Denn beim VC Dresden II setzte sich für die Bundesliga-Aufsteiger das Tiebreak-Drama fort. Nach dem neunten Saisonspiel hieß es zum fünften Mal 2:3 (25:22, 14:25; 21:25; 25:21; 15:17). Die Sperken waren zum Auftakt der Rückrunde mit vollem Kader, jedoch ohne den beruflich verhinderten Trainer Mirko Kluth zum Sachsenderby in die Landeshauptstadt gefahren. In einem Spiel auf Augenhöhe sahen die Gäste im Tiebreak schon wie die Sieger aus. "Doch es sollte wieder nicht klappen mit dem ersten Fünf-Satz-Sieg", verstand Matthias Hanitzsch die Welt nicht mehr. Eine 12:8-Führung und ein Matchball reichten nicht. Am Ende stand erneut ein ernüchterndes 15:17 zu Buche. So bleiben die VSV-Männer mit 2:16 Punkten das Schlusslicht der 3. Bundesliga. Am Samstag kommt zum Jahresabschluss der Tabellenführer TSV Herrsching. Der erste Aufschlag erfolgt 19 Uhr. Auch die Frauen des VSV Oelsnitz erlitten ein ähnliches Schicksal. In der Regionalliga kämpfte man gegen den Tabellenführer Chemnitzer PSV toll. Am Ende aber hieß es nach fünf Sätzen 2:3 (25:22; 18:25; 25:20; 21.25; 10:15).