Auf Spurensuche im Museum Auerbach

Museum Hier kann die Stadtgeschichte nacherlebt werden

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Kay Heckel zeigt die historische Schusterwerkstatt. Foto: Simone Zeh

Auerbach. Der Auerbacher Stadtgeschichte kommt man im Museum auf die Spur. Besucher erfahren Wissenswertes zur Entwicklung von Handwerk und Industrie in der Drei-Türme-Stadt. Das städtische Museum zeigt etwa tausend Objekte zur Burg-, Stadt-, Post-, Vereins-, Bergbau- und Industriegeschichte Auerbachs.

Highlight: Die Zinnsammlung

Als besonders sehenswert gilt die Zinnsammlung und eine Sammlung an Innungsladen. In einer Schusterstube und Waschküche kann man sich in das ausgehende 19. und beginnende 20. Jahrhundert zurückversetzen lassen. In der bürgerlichen Stube lebt die "gute alte Zeit" auf.

In der DDR-Zeit war die Stadt für den Werkzeug- und Werkzeugmaschinenbau, Suppen, Eintöpfe und Fruchtkaltschalen vom VEB Suppina sowie für ESA Elektroschaltgeräte bekannt. Auch daran erinnert das Museum anschaulich und informativ.

Nach dem Museum ab ins Tonnengewölbe

Nach dem Museumsbesuch lohnt ein Abstieg in das mittelalterliche Tonnengewölbe unter dem Museum und der Aufstieg auf den nahegelegenen Schlossturm, 43 Meter hoch. Hier kann man einen wundervolle Ausblick auf die Stadt Auerbach und das Vogtland zu genießen.