Ausbildung: Wer einen Platz will, muss schnell sein

Messe Vogtlang zeigt beruflichen Perspektiven direkt vor der Haustür

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Über 3.000 Besucher werden am 26. Oktober zur 9. Ausbildungsmesse erwartet. Foto: Karsten Repert

Plauen. Die Ausbildungsmesse Vogtland unterstützt die Jugendlichen und deren Eltern bei der Suche. Der Start ins Berufsleben soll nach Möglichkeit geradlinig verlaufen. Von daher laden am 26. Oktober insgesamt 121 Unternehmen zur neunten Auflage der Ausbildungsmesse in die Festhalle Plauen ein.

Jobben in der Heimat

Denn inzwischen gibt es sie, die Berufsperspektiven direkt vor der Haustür. Genau diese werden am kommenden Donnerstag den Schülern, Eltern und Lehrern vorgestellt. Kommen dürfen prinzipiell alle Vogtländer, die sich für das breite Ausbildungsspektrum der Region interessieren.

Die größte Ausbildungsmesse im Vogtland veranstaltet die Agentur für Arbeit Plauen gemeinsam mit der IHK Regionalkammer Plauen und dem Jobcenter Vogtland. Von 14 Uhr bis 18 Uhr sind nahezu alle Wirtschaftsbranchen der Region mit ihren betrieblichen Ausbildungsangeboten für den Ausbildungsstart 2018 und 2019 vor Ort.

"Alle Jugendlichen, die einen Ausbildungsplatz suchen oder sich frühzeitig mit der Berufsplanung beschäftigen, lade ich herzlich in die Festhalle ein", wirbt Agenturchefin Helga Lutz für diese regional einmalige Veranstaltung.

Sie warnt: "Trotz der verbesserten Lage auf dem Ausbildungsmarkt gelingt nicht allen Jugendlichen der direkte Übergang von der Schule in den Beruf. Eine frühzeitige Berufsorientierung gewinnt auf diesem Wege immer weiter an Bedeutung."

Das Problem:

Immer wieder unterschätzen Eltern und Kinder die Situation auf dem Arbeitsmarkt. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass man kurz vor Toresschluss noch überall reinkommt. Die Zahl der unversorgten Bewerber verdeutlicht das.

Im Ausbildungsjahr 2015/2016 blieben von 1.288 gemeldeten Bewerbern 173 Jugendliche ohne Ausbildungsplatz. Und im Jahr 2016/2017 meldete die Agentur für Arbeit, dass von 1.350 Bewerbern 193 Jugendliche keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Und das, obwohl 48 Prozent der Bewerber über einen Oberschulabschluss verfügten.