Ausstellung „Benzin im Blut“: Rennfahrergeschichten aus dem Vogtland

Um den zweirädrigen Motorsport geht es im Neuberin-Museum Reichenbach in der Ausstellung: „Benzin im Blut - Rennfahrergeschichten aus dem Vogtland“.

Reichenbach/V

Motorradrennsportler wie Rudi Krause, Rudolf und Siegfried Gläser, Helga Heinrich-Steudel und Hellmuth Ringsleben aus den Anfängen des regionalen Motorsports werden vorgestellt. „Die Brüder Rudolf und Siegfried Gläser aus Mylau haben damals Helga Heinrich-Steudel zum Rennsport gebracht“, sagt Museumsmitarbeiterin Beatrix Grund, die die Ausstellung konzipiert und gestaltet hat.

„Die Beiden waren ihre Ziehväter.“ Nur über Hellmuth Ringsleben, der von 1909 bis 92 lebte, konnte man wenig erfahren. „Rudolf Krause und Hellmuth Ringsleben kannten sich.“

Vertreter der Rennsportszene

Stefan Tennstädt und Frank Gläser sind zwei Vertreter aus der aktuellen Rennsportszene. Von ihnen sind Pokale und Siegerkränze zu sehen.

Faszination Motorsport

Rennmaschinen bringen die Faszination des Motorrennsports nahe. Eine Jawa 350, Typ 354 ist von 1958. Die MZ-RE 125 von Jürgen Lenk stammt aus dem Jahr 1972. Zu sehen ist eine originale Rennmontur von Siegried Gläser mit Lederjacke und -hose, Helm und Brille.

Zu erfahren ist, wie viele Rennen es früher gab: In Plauen das Bahnrennen und in Klingenthal das Bergrennen, Rennen in Oelsnitz, Zwickau oder Mühlwand. Und als Preise gab es früher Koffer, Vasen oder Radios. Eine zweifellos spannende Ausstellung, nicht nur für Motorsportfans

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