Bad Elster startet optimistisch ins Jahr 2026: Zusammenhalt im Mittelpunkt

Beim Neujahrsempfang im Königlichen Kurhaus lässt Bürgermeister Olaf Schlott keinen Zweifel am Kurs der Stadt. Für die Entwicklung der Kur- und Festspielstadt setzt das Stadtoberhaupt auf die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Vereinen und Unternehmen.

Bad Elster

Einen glanzvollen Startschuss in das neue Jahr 2026 setzten die Verantwortlichen der Stadt Bad Elster, Sächsische Staatsbäder GmbH und Chursächsische Veranstaltungs GmbH am Abend des 13. Januar 2026 mit dem Neujahresempfang Bad Elster im Königlichen Kurhaus. Geladen waren rund 300 Unternehmer, Vertreter der Kliniken, Freiberufler, Ärzte, Therapeuten, Vertreter der ortsansässigen Vereine, Stadt- und Ortschaftsräte sowie weitere Vertreter öffentlicher Einrichtungen von Bad Elster mit den beiden Ortsteilen Mühlhausen und Sohl.

Kultur im Mittelpunkt der Festrede

Festredner des Abends war Franziska Brech, Leiterin des Geschäftsbereiches Kultur und Tourismus im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Sie zeigte sich sichtlich begeistert von den Menschen Bad Elsters, mit denen die Politikerin am Abend viele Gespräche führen konnte und von der Kultur- und Festspielstadt. Sie rief dazu auf, die Kultur Bad Elsters in ihrer Ganzheit, mit Gedichten, Klängen und den Ritualen unter Einbeziehung des Wassers und der Sole aus der Tradition heraus zu pflegen und „Neues zu schaffen und das von Herzen heraus.“

Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr 2025

Das großartige Miteinander und den Zusammenhalt hob Bürgermeister Olaf Schlott in seiner Ansprache hervor. Ein großer Dank ging dabei an all jene Menschen, „die ihren Teil dazu beigetragen haben für eine lebenswerte Region“. Informativ, optimistisch, unterhaltsam, aber durchaus reflektiert – so hat Bürgermeister Olaf Schlott beim Neujahrsempfang die Lage der Stadt Bad Elster präsentiert. Er blickte kurz auf das Jahr 2025 zurück und nannte die Schwerpunkte Glasfaserausbau, die Zertifizierung des Waldparkes Brunnenberg als Erholungs-, Kur- und Heilwald, die Auszeichnung von Bad Elster als „Top Kurort 2026“ durch das Fachmagazin FOCUS-Gesundheit zum Top-Kurort, die ins Leben gerufene Bürgerstiftung, die Neugestaltung des Kirchplatzes nebst Umfeld.

2026: Große Projekte stehen an

Er richtete den Blick auf 2026 und verwies darauf, dass in wirtschaftlich schwierigen Zeiten „bedeutende Aufgaben die Fortentwicklung der Stadt prägen.“ So startete bereits das Projekt Mehrfeldturnhalle mit einen Investvolumen von rund sechs Millionen Euro, er verwies auf das Feuerwehrgerätehaus in Sohl, der Neubau des Hotels, den neuen Wohnmobilpark, die Zertifizierung rund um die Thematik Sole-(Wasser), das Projekt „Tourismusstrategie Modellregion Qualitätstourismus im oberen Vogtland“ im Verbund mit den Anrainerkommunen, Adorf, Bad Brambach, Markneukirchen, Klingenthal, Schöneck und Bad Elster. Auch machte der Bürgermeister auf die „zukunftsweisenden Entscheidungen und Gespräche zur Eingemeindung von Bad Brambach“ aufmerksam. Besonders wichtig werde es sein, die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt, Vereinen, Unternehmen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern fortzuführen. „Denn nur durch dieses Miteinander können wir die Herausforderungen der kommenden Zeit meistern und gleichzeitig Chancen nutzen, die sich für uns eröffnen.“

Sole, „weißes Gold“ und neue Projekte

Jens Böhmer, Geschäftsführer der Sächsischen Staatsbäder GmbH (SSB) griff in seinem Grußwort die Tradition Bad Elsters als staatlich anerkanntes Mineral- und Moorheilbad auf. Er richtete seinen Schwerpunkt auf die Prädikatisierung der Sole im Jahr 2026 und meinte augenzwinkernd: „SSB intern wird die Sole als das ‚weiße Gold‘ bezeichnet.“ Große Freude herrscht bei Jens Böhmer über den Baustart des neuen Hotels mit 160 Betten und den neuen Wohnmobilstellplatz für die Camper mit 20 Plätzen.

Rückblick auf ein vielfältiges Veranstaltungsjahr

Einen Rückblick auf das abwechslungsreiche Erlebnisprogramm, mit dem für Gäste und Einwohner das Jahr 2025 attraktiv gestaltet wurde, gewährte Generalmusikdirektor Florian Merz, geschäftsführender Intendant der Chursächsischen Veranstaltungs GmbH. Er verwies auf stolze Zahlen: „320.000 Besucher haben die 893 Veranstaltungen auf der Kulturmeile der kurzen Wege besucht. Es gelang uns wieder eindrucksvoll, bei unseren Besuchern Glücksmomente zu schaffen.“ Florian Merz rief dazu auf, mit „Zuversicht und Offenheit mitzuhelfen bei der weiteren Gestaltung von Bad Elster.“

Musikalischer Abschluss des Neujahrsempfangs

Musikalisch abgerundet wurde der offizielle Teil des Neujahrsempfangs Bad Elster durch das Konzertmeisterquartett der Chursächsischen Philharmonie. Bei Sekt und Bier sowie natürlich auch alkoholfreien Getränken nutzten die Gäste des Abends die Gelegenheit für ausführliche Gespräche.

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