Bald rollen die Bagger: 24,5 Millionen für die neue Forstschule

Projekt Baubeginn für Ausbildungsstätte in Reiboldsgrün rückt näher

Reiboldsgrün. 

Reiboldsgrün. Der Start zum Bau der zentralen sächsischen Forstschule in Reiboldsgrün rückt näher. Am Freitag enthüllte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zusammen mit Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) und Vertretern vom Sachsenforst die große Bautafel. Am Standort werden insgesamt 24,5 Millionen Euro investiert.

 

Laut den Planern rollen Ende Juli die Bagger für die anstehenden Tiefbauarbeiten an. Vor Ort blieb Zeit für einen Rundgang. Erste Station war der Gebäudeteil, wo später der Speisesaal entsteht. Danach wurde das künftige Wohnheim in Augenschein genommen. Früher war hier Sachsens erste Lungenheilanstalt untergebracht. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.

 

140 junge Sachsen absolvieren hier gerade ihre Forst-Ausbildung

 

Nach Fertigstellung beziehen hier 60 Auszubildende ihr Quartier. Übernachtungsplätze entstehen auch in der alten Villa. "Dort können wir für Fortbildungen noch einmal 15 Leute unterbringen", erklärte Toni Eßbach. Er ist Leiter der überbetrieblichen Forst-Ausbildung in der Berufsschule Morgenröthe-Rautenkranz. Dort werden 140 junge Leute aus ganz Sachsen ausgebildet.

 

Im Freistaat gibt es 21 Ausbildungsbetriebe, weiß Eßbach. Er ist froh darüber, dass Reiboldsgrün das Rennen für den Ausbildungsstandort gemacht hat. "Das ist gut für die Region." Neben den Gebäuden für die Forstschule, wird demnächst auch von Grund auf neu gebaut. Geplant sind ein neues Schulungsgebäude, eine Mehrzweckhalle sowie eine Werkstatt.