Baukindergeld: Vogtländer investieren fleißig in Wohneigentum

Baukindergeld 350 Familien aus der Region stellten Antrag

Region. 

Region. Nach Informationen von Bundestagsabgeordneter Yvonne Magwas (CDU) kommt das Baukindergeld in der Region an. Demnach stellten voriges Jahr 350 vogtländische Familien erfolgreich einen Antrag. Laut Magwas wurden 7 Millionen Euro in vogtländisches Wohneigentum investiert. Für die Politikerin ein positives Signal. "Ich freue mich, dass die Nachfrage nach dem guten Start im Herbst 2018 immer noch so hoch ist." Das zeige, dass Familien bewusst in die Zukunft investieren. Eine solche Entscheidung sei auch im Hinblick auf die Altersvorsorge bedeutsam.

Eigenheimfinazierung unterstützen

Seit Inkrafttreten des Programms konnten laut Magwas bundesweit 185.000 Förderzusagen mit einem Fördervolumen von 4 Milliarden Euro erteilt werden. Dabei hatten 60 Prozent der Antragssteller ein Haushaltseinkommen von unter 40.000 Euro. Die Zahlen stammen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die KfW ist im Auftrag des Bundes für die Vergabe des Baukindergeldes zuständig. Die Förderung soll Familien mit Kindern helfen, Wohneigentum zu finanzieren.

Das kann ein Haus oder eine Eigentumswohnung sein. Möglich sind Investitionen in Alt- und Neubauten. Pro Kind zahlt die Förderbank 12.000 Euro. Ausgezahlt wird die Summe in zehn jährlichen Raten. Gewährt wird das Baukindergeld rückwirkend ab Januar 2018. Noch bis Ende dieses Jahres können Anträge gestellt werden.