Bauroth will mehr Förderung des ländlichen Raums

Stadtentwicklung Elsterberger Rathaus-Chef beklagt fehlendes Personal

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Elsterbergs Rathauschef Sandro Bauroth (FDP) im Gespräch mit Floristin und Ladeninhaberin Susanne Schlenther. Foto: Thomas Voigt

Elsterberg. Traditionell wird zum Neujahrsempfang des Elsterberger Gewerbevereins Bilanz gezogen. Voriges Wochenende war es wieder soweit. Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) nutzte in seiner Rede im Burgkeller die Gelegenheit, um auf aktuelle Probleme in der Stadt aufmerksam zu machen.

Potenzial kann nicht richtig genutzt werden

Aus seiner Sicht sei es dringend notwendig, die Fördermittel-Ressourcen effizienter zu nutzen. Dafür fehle es an Personal, das sich speziell mit dieser Thematik befasst. "Wir sind nicht in der Lage, alle Möglichkeiten auszuschöpfen." Ende vorigen Jahres lehnten die Stadträte mehrheitlich eine zusätzliche Personalstelle für den Bereich Bauwesen in der Stadtverwaltung aus Kostengründen ab.

Abkehr von Leuchtturmpolitik

Zudem forderte Bauroth das Ende der Leuchtturm-Politik im Freistaat und mehr Förderprogramme für den ländlichen Raum. Es sei an der Zeit, die Uhren neu zu stellen. Ohne ein attraktives Umfeld würde es immer mehr abgehängte Regionen in Sachsen geben. "Uns rennt die Zeit davon." In diesem Jahr will die Stadt rund eine Million Euro hauptsächlich in Bauvorhaben investieren. Zu den Projekten sind 390.000 Euro Fördermittel vom Land fest eingeplant. Neben den Maßnahmen rund um die marode Burgruine steht unter anderem die Sanierung der Kita "Zitronenbäumchen" und der letzte Bauabschnitt zur Revitalisierung des ehemaligen Enka-Geländes auf dem Plan. Zudem hofft Bauroth auf den Startschuss zum Breitbandausbau.



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