Beim Müller-Bäcker steht man gerne an

Traditionsbetrieb Seit fünf Generationen gibt es dieses Weischlitzer Unternehmen

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Ins Café vom Müller-Bäcker auf die Thossener Strae 3 bis 5 lädt Bäckermeister Erik Müller ein. Foto: Karsten Repert

Weischlitz. Das ist klasse! Erik Müller setzt bereits in fünfter Generation ein Weischlitzer Lebenswerk fort. Was wäre dieses Dorf an der Weißen Elster ohne diese Bäckerei & Konditorei? Erik hat bereits 2010 seinen Bäckermeister gemacht. Heute hat der 27-Jährige genug Wissen, um als Junior-Chef die hohen Ansprüche seiner Vorfahren zu erfüllen. 20 Mitarbeiter sind im Unternehmen beschäftigt. Ob vor dem Verkaufsmobil in 20 Ortschaften oder den Plauener Filialen am Heineplatz (Fleischerei Trommer) und der Ricarda-Huch-Straße (Sonderposten-Baumarkt): In der Weihnachtszeit sieht man beim Müller-Bäcker sogar eine kleine Schlange stehen. Dieses größte Bäckerlob gibt es von den Kunden, weil eben das Teegebäck mit unglaublich viel Liebe gemacht wird. Der Wirkteig mit Schokolade, Nougat oder Marmelade ist genau wie der selbstgemachte Lebkuchen und das Zitronatbrot mit Schokoüberzug eine wahre Gaumenfreude. Als ein Gedicht bezeichnen die Weischlitzer den Butter-Rosinen-Stollen und für den Butter-Mandel-Stollen fährt mancher Kunde sogar zig Kilometer. Am Heiligabend gibt es dann noch die Puppenbeutel (alles in Miniatur). Und nächstes Jahr erblickt die sechste Generation das Licht der Welt. Toll!