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Beim Spritzenfest in Görschnitz wurde so mancher nass

Feuerwehr Beste Kübelspritzer gekürt

Görschnitz. 

Görschnitz. Zum Spritzenfest in Görschnitz siegte im Wettkampf bei den Jugendfeuerwehren Görschnitz aus Oberfranken und bei den aktiven Wehren die FFw Scholas. Die Teams dürfen sich jetzt vogtländische Oberspritzer nennen. "Eigentlich heißt es jetzt Kübelspritzer", erläuterte Jens Stark, Wehrleiter der FFw Glörschnitz. "Denn wir feiern erst seit drei Jahren das Spitzenfest hier." Und da verwendet man eben Kübel.

Beim Parcours ging es ums schnelle Anziehen der Uniform. Dann mussten der doppelte Ankerstich und andere Knoten fachgerecht gemacht werden, mit dem Strahl aus dem Wasserschlauch galt es, einen Ball im Slalom ins Ziel zu bringen. Keine einfache Sache, und mancher Wasserstrahl traf die Zuschauer als willkommene Erfrischung.

24 Aktive in der Feuerwehr

Görschnitzer waren viele beim Fest vertreten, nicht nur aus dem Gastgeberort. "Wir haben seit 28 Jahren eine Partnerfeuerwehr in Görschnitz in Oberfranken", so Horst Buchwald von der FFw. Die FFw war mit je zwei Mannschaften der aktiven Wehr und der Jugendwehr angereist. Auch das vogtländische Görschnitz mit gerade mal 280 Einwohnern kann mit seiner Feuerwehr und dem Feuerwehrverein punkten. "Wir sind 39 in unserer Feuerwehr", so Jens Stark. "Davon sind 24 aktiv dabei." Die Jugendfeuerwehr hat derzeit sechs Mitglieder.

Wie es mit Einsätzen aussieht? "Wir waren erst vor einer Woche in Cossengrün, als es dort einen Wohnungsbrand gab", sagt Jens Stark. Wichtig sind den Görschnitzern die Ausbildungsdienste in der Feuerwehr. Unterstützt wird die Truppe vom Förderverein. "Wir sind 45 Mitglieder", sagt Thilo Horlbeck, der Vereinsvorsitzende. Zum Fest gab es für Kinder Spiele und für alle Leckeres zu essen. Etwa als Matthias Zahn die duftende Pizza aus dem Ofen der Görschnitzer Feuerwehr holte.



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