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Sachsen

Beim VFC geht nichts mehr: Streit, Geldknappheit und viele Probleme

Fussball VFC muss Mitgliederversammlung einberufen

Plauen. 

Plauen. Schlimmer geht nimmer. Das dachten alle. Doch jetzt ist der VFC Plauen an einem Streitpunkt angekommen, wo quasi gar nichts mehr geht. Unter dem Druck der permanenten Geldknappheit und Unstimmigkeiten zwischen den handelnden Personen kann nur noch die außerordentliche Mitgliederversammlung als höchstes Gremium des Fußballclubs dessen Fortbestand sichern.

Bis Anfang August sollen sich alle Beteiligten zurückhalten

Vereins-Chef Ulrich Fischer war nach seinem eher wortlosen Rücktritt von innen heraus angegriffen worden. Daraufhin packte der bisherige Vereinsvorsitzende in einem zweiseitigen Schreiben aus. Nun steht fest, dass der VFC Plauen abermals mit über 100.000 Euro im Minus ist. Der Aufsichtsratsvorsitzende Wolfgang Stark meldete sich am Donnerstag kurz und knapp öffentlich zu Wort: "Um weiteren Schaden vom Verein abzuwenden, sollten sich alle Beteiligten bis Anfang August zurückhalten. In der dann stattfindenden Mitgliederversammlung muss alles, was vorgefallen ist, besprochen werden. Der Aufsichtsrat verfolgt seit geraumer Zeit bereits Verfehlungen und wird dazu Stellung nehmen im August."

Diese drei Spieler sind neu beim VFC:

Wie der VFC Plauen zudem mitteilt, verpflichtete der Oberligist drei Neuzugänge. Mit Ondrej Nýber (22), James-Kevin Nahr (19) und Marc Schröder (19) wurden drei junge, talentierte Spieler gebunden. Nýber (Tschechien, geb. 21.05.1997) spielte zuletzt bei FK Ostrov in Tschechien, Nahr (Deutschland, geb. 31.12.1999) kommt vom luxemburgischen Zweitligisten UN Käerjéng 97. Beide werden in der Offensive eingesetzt. Der Defensivspieler. Schröder (Deutschland, geb. 23.11.1999) kickte zuletzt beim Ligakonkurrenten FC Carl Zeiss Jena II.



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