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Bodo Ramelow in Pausa: "Das Vogtland kann man nicht trennen"

Politik Thüringer Ministerpräsident besucht Erdachsenstadt

Pausa. 

Pausa. Der Thüringer Ministerpräsident kennt sich im Vogtland gut aus. Bodo Ramelow (Die Linke) betrachtet es gerne über die Landesgrenze hinweg, wenn es um den Tourismus geht. Der Pausa-Mühltroffer Bürgermeister Jonny Ansorge (CDU) und Janina Pfau (Die Linke) begrüßten ihn kürzlich zusammen mit Katrin Löwe, der Vorsitzenden vom Heimatverein, in Pausa im Heimateck.

Bodo Ramelow wohnt im Vogtland. "Auf der thüringischen Seite", wie er es ausdrückte. Da er seinen Zweitwohnsitz in Saalburg hat, wie er berichtete, scheint er sich in der Region gut auszukennen. Zum Tourismus meinte er: "Ich unterstütze den Vogtlandtourismus. Ich bin der Überzeugung, den Harz kannst du nur als Harz vermitteln, die Rhön nur als Rhön." So sei es auch mit dem Vogtland, die Besucher interessieren die Landesgrenzen nicht, sie sehen das Vogtland als gesamte Region.

Es ging um Integrationspolitik, Entwicklungspolitik und die Energiewende

Der Ministerpräsident nannte das Zeulenrodaer Meer und die Firma Bauerfeind beispielgebend für die Region. "Wir haben Schönheit, Landschaften und nette Menschen." Jonny Ansorge erinnerte daran, dass Pausa bis 1992 zu Thüringen gehörte, ehe die Stadt zu Sachsen kam. Aber: "Fünf Dörfer sind mir abhanden gekommen." Ramelow schlagfertig: "Aus meiner Sicht ist mir mehr abhanden gekommen."

Nach der Humoreinlage trug sich der Thüringer Ministerpräsident ins Ehrenbuch der Stadt ein. Dann durfte er die Erdachse in der berühmten Schmierstube schmieren. Dazwischen war Zeit für Fragen der etwa 20 Besucher, die ins Heimateck gekommen waren. Themen waren die Integrationspolitik, die Entwicklungspolitik und die Energiewende. Die Pausaer Kräuterfrau, Anita Seifert, überreichte Ramelow selbstgemachte Gaumenfreuden.



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