BSW Reichenbach: Ausstellung zum Thema Flucht

Verein Be Human e.V. berichtet von den Schicksalen junger Flüchtlinge

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In der Ausstellung: Die Schicksale von Menschen aus Syrien, Eritrea und Pakistan sind nachzulesen. Foto:sz

Reichenbach. Kotaiba aus Aleppo wurde von der ISIS verfolgt. Da der 24-jährige Syrier nicht für Assads Armee kämpfen wollte, musste er das Land verlassen. In Deutschland möchte er die Sprache lernen, arbeiten und eine Familie gründen. Wenn in Syrien wieder alles gut ist, so sagt er, will er zurück in die Heimat.

Flüchtlinge erzählen ihre Geschichten

"Hauptsache Sicherheit - Vom Weggehen und Ankommen." Eine Ausstellung unter diesem Titel hat der Reichenbacher Verein Be Human e.V. erarbeitet. Menschen wie Kotaiba aus Syrien, aus Eritrea und Pakistan erzählen von ihrem Schicksal, von ihrer Flucht, die Beweggründe dafür und was ihre Ziele in Deutschland sind. Gegenwärtig ist die Schau im Therapiezentrum Vitalis des BSW Reichenbach zu sehen.

Lena Wolf und Lena Hinnüber engagieren sich im Verein Be Human, und da beide am Bildungszentrum für Soziales, Gesundheit und Wirtschaft in Reichenbach erlernen, machten sie sich stark dafür, dass die Ausstellung hier gezeigt werden kann. "Wenn man die Hintergründe weiß, hat man mehr Verständnis ", sagt Lena Wolf. Bis Ostern ist die Schau hier aufgebaut.