Burgruine braucht eine Generalüberholung

Kommunalpolitik Elsterberger Stadträte stimmen für ein Gutachten

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Die Mittelalterfeste auf der Burgruine Elsterberg sind über die Grenzen des Vogtlandes bekannt. Foto: Thomas Voigt

Elsterberg . Die Bausubstanz der Burgruine bröckelt. Eine Generalsanierung ist nur über Fördermittel möglich.

Grünes Licht fürs Gutachten

Während ihrer jüngsten Stadtratssitzung am Mittwoch gaben die Räte grünes Licht für ein Gutachten. Erstellt wird es durch das Elsterberger Ingenieurbüro Krell für 3450 Euro. Es ist die Voraussetzung zum Antrag der Kommune auf Förderung über das Denkmalschutz-Sonderprogramm für Kultur und Medien der Bundesregierung 2018.

Im Vorfeld sagten bereits Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas (CDU) und die sächsische Denkmalschutzbehörde ihre Unterstützung zu. So soll die Notsicherung der nördlichen Burg-Mauer über dieses Programm mit abgesichert werden.

Allerdings ist noch nicht sicher, ob das Programm für das Haushaltsjahr 2018 fortgesetzt wird. Laut der Stadt ist eine Förderung bis zu 90 Prozent möglich.

Länderübergreifendes Kulturprojekt

Passend zum Thema stellten Siegfried Kost und Ulrich Jugel den Stadträten das länderübergreifende Projekt "Kulturweg der Vögte" vor. Die Burg mit ihrer Geschichte spiele in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle.

Geplant ist ein kulturhistorischer Führer, der 2019 erscheinen soll. Die Initiatoren vom Mylauer Verein Futurum Vogtland sind auf der Suche nach Projektpartnern. "Wir wollen Kultur-Touristen ansprechen", gab Kost die Zielrichtung vor.

Inwieweit sich die Stadt daran beteiligt - ein erster Projekt-Flyer soll schon vorab aufgelegt werden - bleibt abzuwarten. Bürgermeister Sandro Bauroth (FDP) ließ durchblicken, dass er die Sache im Auge behält. "Wir bleiben in Kontakt."