DAK meldet immer mehr berufsbedingte psychische Erkrankungen

Analyse Die Angst vor der Zukunft

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Antje Grünler warnt vor noch mehr psychischen Erkrankungen. Foto: Karsten Repert

Plauen. Immer mehr Vogtländer fühlen sich machtlos. Denn mit der "Arbeitswelt 4.0" überrollt den Menschen ein Veränderungsprozess. Das digitale Zeitalter hält keiner auf. Genau diese Wucht drückt so manchen mehr und mehr zu Boden. "Wie gelingt es uns, angesichts dieses Wandels gesundheitsförderliche und motivierende Arbeitsbedingungen zu schaffen?", fragt Antje Grünler von der DAK-Gesundheit in Plauen.

Die Analysen der Krankenkasse zum Krankenstand belegen die Dringlichkeit des Themas: "Psychische Erkrankungen waren auch 2017 wieder der zweithäufigste Grund für Fehltage im Job und haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen", teilt die DAK mit. Mögliche Ansätze für eine gesunde Psyche im Job wären etwa Konzepte für mehr "Selbstmanagement-Kompetenz" der Beschäftigten oder Ideen zur Vernetzung von On- und Offline-Maßnahmen. Für die gesunde Psyche im Job sucht eine Jury jetzt Ideen aus dem Vogtland.

Sachleistungen im Gesamtwert von 60.000 Euro

"Die DAK-Gesundheit ruft Firmen zur Teilnahme am Förderpreis Betriebliches Gesundheitsmanagement 2018 auf", informiert Antje Grünler. Demnach können Firmen im Vogtland mit innovativen Ideen und Projekten zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) an einem Wettbewerb teilnehmen. Die DAK-Gesundheit und die Kommunikationsberatung MCC schreiben zum vierten Mal den Deutschen BGM-Förderpreis aus.

Diesjähriger Schwerpunkt ist die Frage, wie Unternehmen in der "Arbeitswelt 4.0" die psychische Gesundheit ihrer Beschäftigten fördern. Die Gewinner erhalten Sachleistungen im Gesamtwert von 60.000 Euro, die sie bei ihren Vorhaben unterstützen. Einsendeschluss ist der 31. August 2018, Internetinfo: www.bgm-foerderpreis.de.