Damit unser Wasser sauber bleibt!

Fachsymposium Expertentauschen sich in Plauen zum Thema Trinkwasserhygiene aus

Plauen. 

Plauen. Es ist unser Lebenselixier. Und im Vogtland ist es besonders gut. Das Wasser. Der Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland (ZWAV) arbeitet ständig an einer verbesserten Trinkwassersicherheitstechnik. Jetzt trafen sich zahlreiche Fachleute beim ZWAV und tauschten zwei Tage lang ihr Wissen aus. "Es ging um die Trinkwasserhygiene und eben um die Trinkwassersicherheitstechnik", berichtet der Rohrnetz- und Wassermeister Jürgen Hadel, der für Öffentlichkeitsarbeit im Hause zuständig ist. Auf Einladung des ZWAV fand die zweitägige Fachtagung in Plauen statt.

Der ZWAV war Gastgeber

Der ZWAV ist Mitglied im DVGW und richtete die Tagung aus. Dazu muss man wissen: Der DVGW hat das Ziel, Grundlagen für eine zuverlässige, technisch einwandfreie und sichere Gas- und Wasserversorgung zu liefern. Als Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) gilt diese Institution als technisch-wissenschaftlicher Branchenverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft mit Sitz in Bonn. In Plauen kamen nun 17 Wasserfachleute aus Leipzig, Halle, Dresden, Magdeburg, Glauchau und dem Vogtland sowie anderen Orten zusammen, um sich mit den hygienerelevanten Themen ausführlich zu beschäftigen.

Ein täglicher Spagat

Dr. Alexander Kämpfe vom Umweltbundesamt präsentierte neueste Erkenntnisse zu Spurenstoffen und deren Nachweisführung im Wasser. ZWAV-Abteilungsleiter Ronny Röder (Bild) stellte in seinem Vortrag eine Verbindung der örtlichen klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre mit Blick auf die vogtländische Wasserversorgung her. Von der SHK-Innung konnte Henning Liebold begrüßt werden. Der Vertreter der Innung der Klempner, Installateure und Heizungsbauer im Vogtland berichtete vom täglichen Spagat der Branche. "Einerseits wollen wir gerne alle Kundenwünsche in der Wasserinstallation erfüllen, andererseits müssen unbedingt die gesetzlichen Bestimmungen der Trinkwasserverordnung und der Regelwerke eingehalten werden", betonte Henning Liebold. In anschließenden Fachgesprächen wurde angeregt diskutiert. Klar kam in allen Statements dabei zum Ausdruck, dass eine sichere, hygienische Wasserversorgung immer Vorrang vor etwaigen (energetischen) Einsparungen haben muss.

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