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Dampfmaschinentreff in Plauen: 200 Besucher sind begeistert

Event Veranstalter trotz Corona-Einschränkungen mit Resonanz zufrieden

Plauen. 

Plauen. "Das ist der letzte Rummel des Jahres!" Enrico Tonn gehörte zu den 15 Ausstellern, die zum Dampfmaschinentreffen in Plauen die Augen von 200 kleinen und großen Mechanik-Bewunderern zum Leuchten brachten. Zehn Jahre hat Enrico Tonn nach einem Dachbodenfund an seiner historischen Spielzeugschau gearbeitet. Am Sonntag drehten sich Karussell, Riesenrad & Co für sieben Stunden erstmals wieder öffentlich. "Und weil heute nur die Hälfte der üblichen Besucherschar in den Ausstellungsraum gekommen ist, hatte ich sogar Zeit, um den Kindern und ihren Eltern die Technik zu erklären", berichtete der Hobbybastler, der genau wie Organisator Michael Rannacher auf die Nachwuchsgewinnung hofft.

So konnte die Corona-Schutzverordnung eingehalten werden:

Vor allem deshalb waren die Mitglieder vom "Dampf-Stammtisch Vogtland" dem Hausherren Prof. Dr. Bernd Märtner dankbar. Denn als Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Plauen stellte der Unternehmer erneut seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln wurde im großen Konferenzraum der Firmenzentrale der M&S Umweltprojekt GmbH Abstand gehalten und im Zweifel Maske getragen. "Absagen ist so einfach. Sich aber nicht unterkriegen lassen und aktiv weiter das Leben gestalten, das muss unser aller Ziel sein", betont Märtner, der zugleich als Vorsitzender des Sportvereins SV 04 Oberlosa mit dessen Mitgliedern ein Freiluft-Catering organisierte. Bernd Märtner gibt zu bedenken: "Wir haben alle vor einem Jahr das erste Mal etwas vom Corona-Virus gehört. Ich denke, das Land der Denker und der Ingenieure sollte langsam Lösungen für das Leben mit dem Virus entwickeln und anbieten.