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Dampfmaschinentreffen ist vor dem Aus gerettet worden

Technikschau Am 4. November führen 16 Aussteller den 600 Besuchern 70 Modelle vor

Plauen. 

Plauen. "Opa! Da müssen wir hin." Der kleine Ben hat seinen Großvater bereits deutlich auf das Plakat zum 7. Dampfmaschinentreffen am 4. November in Plauen hingewiesen. Erwartet werden an jenem Sonntag dann wieder um die 600 Schaulustige, die sich für die ziemlich große Ausstellung und vor allem für die Vorführungen interessieren. Im Konferenzraum der M&S Umweltprojekt GmbH in der Pfortenstraße 7 dürfen sich die Besucher nämlich auch auf ein wenig "Piffpaff" und pausenloses Riemenrattern freuen.

Ein Hauch von Nostalgie

Enno Leuthäuser kommt deshalb extra jedes Jahr nach Plauen: "Das Schöne an so einem Treffen ist, dass man Fragen sofort von den Besitzern der Modelle beantwortet bekommt und dass wirklich alles vorgeführt wird." 70 Technikmodelle bringen die 16 Aussteller mit. Unter anderem wird auch ein Sägewerk aus Klingenthal zu sehen sein. Die Spielzeugdampfmaschinen, Stirlingmotoren und Piff-Paff-Kerzenboote stammen oftmals noch aus der Zeit zwischen 1900 und 1930, wodurch ein Hauch von Nostalgie durch die moderne Firmenzentrale dieses Ingenieurbetriebes weht.

Geschäftsführer und Hausherr ist dort Prof. Dr. Bernd Märtner, der die Privatveranstaltung zusammen mit dessen Erfinder und Organisator - dem Plauener Unternehmer Michael Rannacher - gerettet hat. Denn um ein Haar hätten hunderte Kinder in die Tonne geguckt, weil sich niemand im Stande sah, seine Räumlichkeiten für die Schau zur Verfügung zu stellen. Dem Bürgersinn von Michael Rannacher und Bernd Märtner ist es zu verdanken, dass es das Dampfmaschinentreffen weiterhin gibt. Kinder bis 14 Jahre haben übrigens freien Eintritt!



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