Darf es auch junge Kunst sein?

veranstaltung "Jugend-Kunst-Triennale" im Malzhaus in Plauen

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Der Andrang zur "Jugend-Kunst-Triennale" in Plauen war nicht nur während der Eröffnung (im Bild) riesig. Foto: Karsten Repert

Plauen. Wie wär's denn mal mit Kunst? Zum Beispiel lockt an diesem Wochenende noch einmal die "Jugend-Kunst-Triennale" nach Plauen ins Malzhaus. Zur Erklärung: Der Ausdruck Triennale bezeichnet eine alle drei Jahre stattfindende Veranstaltung.

Dieser Kunstwettbewerb des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes führt seit 1998 junge Künstlerinnen und Künstler aus Bayreuth, Hof, Plauen, Zwickau und Chemnitz zusammen. "Die Jugend-Kunst-Triennale darf man als das größte kulturelle Projekt des Sächsisch-Bayerischen Städtenetzes bezeichnen", ließen die Organisatoren zur Eröffnung wissen. Der Wettbewerb richtet sich an die jüngere Künstlergeneration im Alter zwischen 14 und 25 Jahren.

Plauen ist Austragsort der Triennale

"Nach nunmehr 20 Jahren ist Plauen in diesem Jahr Austragungsort der Triennale", freut man sich in der Malzhaus-Galerie, die an diesem Wochenende (Samstag/Sonntag) von 13 bis 18 Uhr geöffnet hat. Bemerkenswert: In den Mitgliedsstädten wurden insgesamt 305 Beiträge eingereicht. Das ist der Beweis dafür, dass das Interesse nach wie vor ungebrochen ist. Zu sehen gibt es ein hohes Niveau.

Von Malerei, Zeichnungen, Plastiken, Fotografie bis hin zu Installationen, Designobjekten, Textilarbeiten - es ist ein breites Spektrum im bildkünstlerischen Bereich ausgestellt. Die namhafte Jury hatte es schwer, aus allen Einreichungen die besten Arbeiten für die Ausstellung auszuwählen und die Preisträger zu nominieren. Am 2. April endet die "Jugend-Kunst-Triennale".